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Einen Kampfhund
gibt es nicht, Wesenstests ergeben: Kampfhunde in der Mehrzahl friedlich Hannover (dpa/lni) - Die Mehrzahl der so genannten Kampfhunde sind einer Untersuchung der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) in Hannover zufolge vom Wesen her friedliche Tiere. Diesen Schluss zieht die TiHo aus insgesamt mehr als 1000 Wesenstests der vergangenen fünf Jahre. 96 bis 98 Prozent der untersuchten American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Pitbullterrier, Dobermann oder Rottweiler verhielten sich durchgängig nicht angriffslustig und genauso ausgeglichen wie die Golden Retriever in einem Vergleichstest. "Der Bullterrier ist einer der freundlichsten Hunde", stellte Professor Hansjochim Hackbarth, Leiter des Instituts für Tierschutz und Verhalten an der TiHo, fest. Aggressives Verhalten bei Hunden könne man nicht an der Rasse festmachen, sagte Hackbarth. "Von den Hunden, die den Test nicht bestanden haben, ist die Mehrzahl nur wegen ein oder zwei Situationen durchgefallen." Es seien überwiegend Situationen gewesen, in denen die Hunde bedroht wurden. Die durchgefallenen Hunde seien zudem auffällig oft als Schutzhunde eingesetzt worden, oft auch mit entsprechender Prüfung. Zwar seien sie dann häufig nicht aggressiv gegen Menschen, wohl aber verstärkt gegen Artgenossen. Fehlende Freilaufmöglichkeiten und aggressive Erziehungsmethoden, aber auch schon der Ruck an der Leine verstärkten beim Hund nachweislich die Aggressionen gegen andere Hunde. Der Wesenstest habe zudem gezeigt, d ass Hundehalter mehr Einfluss auf das Verhalten ihres Tieres haben als die Gene. Man könne jeden Hund zum Beißen bringen. "In unserer Gesellschaft sollte ein kompetenter, fachlich gebildeter, verantwortungsvoller Hundebesitzer gefördert werden, denn dieses ist die wirkungsvollste Maßnahme, um Verhaltensproblemen bei Hunden vorzubeugen", sagte Hackbarth. Er hält es nicht für legitim, bestimmte Hunderassen zu diskriminieren und sie massiven Einschränkungen zu unterwerfen: "Es ist absoluter Schwachsinn, die Steuer nach der Rasse festzusetzen. Wenn man Unterschiede machen will, dann sollte man nach Größe besteuern, denn große Hunde machen auch mehr Dreck." In den von der TiHo mit entwickelten Wesenstests werden die Hunde provoziert. Jogger rennen auf sie zu, Betrunkene bedrohen sie, oder die Hunde müssen angebunden warten und Passanten ignorieren. Die Tests waren im Jahr 2000 für Besitzer gefährlicher Hunderassen Pflicht geworden
Geschichte der
Kampfhunde
Vor etwa 5000 Jahren
fand die Zucht der ersten Kampfhunde in den Ebenen des heutigen Indiens ihren Ursprung. Urvater aller Kampfhunde, ist die Tibetdogge, die bei den friedlichen Himalayaern als Leichenbestatter verehrt wurde. Der Grabesgruß lautete: „Mögest du von schönen, großen Hunden verzehrt werden“. Ca. 640 v. Chr. sprachen die Schriftsteller des Altertums in der Regel von „indischen Hunden“, wobei es sich hierbei wohl meist um Mischlinge aus den Original-Tibetern und den heimischen großen Hundeschlägen aus dem Vorgebirge handelt. Auffällig ist die volle Übereinstimmung aller Berichte, dass diese Hunde besonders wild und gefährlich seien, in der Wut kaum zu bändigen, mit ausgeprägter Eignung für den Einsatz als Kriegshunde. Etwa 500 v. Chr. optimierten Assyrer, Sumerer und Perser die tibetanische Dogge zur Erstschlagwaffe, indem sie die Tiere mit aggressiven, einheimischen Hunden kreuzten. Daraus entstand der Molosser, der im großen Stil im alten Molossis in regelrechten Hundefarmen gezüchtet wurde. Das alte Molossis, von dem sich vermutlich der Name der Rasse, der Molosser ableitet ist ein Teil des Epirus und liegt an der nördlichen Westküste Griechenlands. Es ist wahrscheinlich dem Umstand zu verdanken, dass Molossis ein Wallfahrtsort war, und sich damals die Hunde über die pilgernden Gläubigen schnell im ganzen Land verbreiteten. 384 – 322 v. Chr. Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) rühmt die Molosser: „In Molossis zeichnet sich eine Hunderasse, die als Beschützer der Herden dient, durch ihre Größe und unbändigen Mut gegen wilde Tiere und vor allen anderen Hunden aus“. ca. 100 n. Chr. Zwei Jahrhunderte später (ca. 100 n. Chr.) stießen die römischen Legionen im eroberten England auf den Mastiff und kreuzten den mit dem griechischem Molosser. „Canes Pugnaces“, Kampfhunde nannten die Römer ihre Arenahunde - der Begriff lastet den Mastiffs und Molossern heute noch an. Diese Rassen waren zwischendurch fast ausgestorben. Durch Rückzüchtungen wurden die Populationen wieder vor dem Aussterben gerettet. 101 n. Chr. Die Römer unter ihrem Konsul Varius stießen in der Schlacht bei Vercella (101 n. Chr.) auf große Hunde, welche von Frauen geführt die germanischen Wagenburgen verteidigten. Nur mit hohem Blutzoll gelang es den Römern trotzdem zu siegen. Dies führte dazu, dass auch die Römer Kampfhunde auf ihre Legionen verteilten, je Legion eine Hundertschaft. Die Römer importierten fortan Molosser, die sie als „ gefräßige Genies der Gemetzel“ rühmten. 15. und 16. Jahrhundert Die römischen Eroberer brachten ihre Mastiffs mit nach Spanien. Die Konquistadoren der iberischen Halbinsel nutzten ihre Hunde für ihre Ausrottungsfeldzüge im 15. und 16. Jahrhundert gegen die Indios in Lateinamerika. In den folgenden Jahrhunderten wurden Kampfhunde immer wieder in Schlachten und Kriegen gegen Menschen eingesetzt. Diese Tradition setzte sich bis in unser Jahrhundert fort. Mit der Entwicklung der Kriegsmaschinerie wurden auch die Aufgaben des Hundes modifiziert. Der Hund wurde zwar auf die ersten Reihen des Feindes gehetzt, aber nicht um den Feind anzugreifen, sonder als Kamikaze, indem er eine scharfe Bombe ins feindliche Lager zu tragen. In England ist es seit dem Mittelalter üblich Hunde gegen Hunde, Bären oder Bullen kämpfen zu lassen. 1838 wurden diese Kämpfe zwar verboten, aber weiter praktiziert – im Untergrund. Der Kampf Hund gegen Hund beanspruchte am wenigsten Platz, und war in der Vorbereitung und Ausführung am unauffälligsten. Hunde wurden nun nicht mehr so gezüchtet, das sie nur große Wunden zufügen können, sondern Wendigkeit, Schmerzunempfindlichkeit und hohes Aggressionspotential gegen andere Hunde, machten einen erfolgreichen Kampfhund aus. Mitte des 20.Jahrhunderts wurden Hundekämpfe auch in anderen Ländern populär. In fast allen Ländern dieser Welt, finden meist an geheimen Orten, diese Veranstaltungen statt. ___________________________________________ Ich habe es bisher bewusst vermieden, das Wort "Kampfhund" auf dieser Homepage zu erwähnen. Lediglich auf dieser Seite möchte ich zu diesem für alle betroffenen leidigen Thema einige Anmerkungen machen. Gerade die auf allen Rasselisten an vorderster Stelle stehenden American Staffordshire Terrier und American Pitbull Terrier habe ich als überaus menschenfreundlich kennen gelernt. Sogar ab- solut Fremde werden überschwänglich begrüßt. Das Prob- lem ist wieder einmal der Mensch. Er hat es in der Hand, aus seinem Hund einen umgänglichen Partner zu machen. Gerade bulldogartige Hunde, zu denen Staffs und Pits ohne Zweifel gehören, wollen immer nur eines - ihrem Besitzer ge- fallen ! Macht man sich diese Eigenschaft zunutze, ist es ein leichtes, den Hund zu einem angenehmen Begleiter des Menschen zu erziehen. Die Diskussion um "Kampfhunde" wurde und wird immer wieder angeheizt von den Medien ,sehr emotionale Berichte ,die wirklich unter die Haut gehen. Immer wieder werden die gleichen schreck- lichen Bilder herangezogen! Natürlich tun jedem braven Bürger dieses Landes die Opfer dieser Beißunfälle leid. Aber müssen des- halb alle Halter eines Am - Staffs, Pitbulls, Bullterriers usw. die Zeche zahlen? Die Gefahrhundeverordnungen, die z.Bsp. im Saarland und in Nordrheinwestfalen galten, hatten sich im jeweiligen Bundesland bewährt. Warum hat man diese Verordnungen nicht bundesweit eingeführt? Jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen. Der VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) hat eine Bro- schüre herausgegeben mit dem Titel "Kampfhunde"? - Gefährliche Hunde? Daraus geht eindeutig hervor, dass es weder aus naturwiss- enschaftlicher noch aus juristischer Sicht haltbar ist, alle Exemplare der sog. Kampfhunderassen von vornherein als aggressiv einzu- stufen. Vielleicht sollten unsere engstirnigen Politiker ihren geistigen Horizont mittels dieser Broschüre erweitern, bevor sie versuchen, unseren Kindern ihre vierbeinigen Spielkameraden wegzunehmen mittels drastisch überhöhter "Kampfhundesteuer"!!! Auffällige Hunde, und die gibt es von jeder Rasse als auch bei den Mischlingen ,werden nicht weniger auffällig durch höhere Steuern!! Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 19.01.2000 ist eine erhöhte Steuer für Kampfhunde rechtlich abgesichert. Damit könnte tatsächlich die Zukunft unserer betroffenen Rassen besiegelt sein. Die Tierheime in den Städten und Gemeinden, die er- höhte Steuern einführen, werden mächtig Zuwachs bekommen! Denn die Betroffenen, die wirklich Betroffenen werden nicht jene sein, die ihren Hund sowieso nicht gemeldet haben oder den Be- trag aus der Portokasse bezahlen, nein, der treusorgende Familien- Vater von nebenan mit seinem liebenswerten weißen Kavalier, auch Bullterrier genannt, der wird der Leidtragende sein! Die betroffenen Rassen werden nicht aussterben, es wird sie auch in 20 Jahren noch geben. Doch sie werden im Untergrund ver- schwinden. Die Rassen werden nicht mehr von seriösen Rasse- hundezuchtvereinen gezüchtet ,sondern von Leuten,die auf gutes Wesen oder Verträglichkeit nicht viel Wert legen! Ein Horrorszenario? Das Problem sind nicht die 98 Prozent Hunde, die ordentlich gehalten werden, sondern die 2 Prozent, die wirklich eine Gefahr für die Gesell- Schaft sind, und zwar unabhängig von Rassebezeichnungen! Die in blindem Aktionismus aus dem Boden gestampften Verordnungen ver- stoßen nicht nur gegen Grund - rund Tierschutzgesetz, nein, sie verlagern das Problem auf andere Rassen. Wie viel Leid haben die verantwort- lichen Politiker über unzählige Familien gebracht, Hunde wurden und werden im großen Stil in Tierheimen abgegeben, viele wurden schon ein- geschläfert, Familienmitglieder werden den Kindern einfach weggeh- normen. Und das, weil gerade diese Politiker kläglich versagt haben. Ein Kind musste sterben, weil ein Ordnungsamt nicht fähig oder willens war einem einschlägig vorbestraften, ohne festen Wohnsitz, zudem durch Hundekämpfe aufgefallenen Türken, der zu allem Überfluss auch noch seinen Hund auf einem Kinderspielplatz "trainierte", den Hund wegzunehmen! Seit dem 20.04.2001 ist nun auch noch das Bundesgesetz in Kraft, eine deutsche Regierung beschließt das Ausrotten ausländischer Hunderassen auf deutschem Boden... Den Haltern dieser Hunde werden z.B. auch noch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankerte Grundrechte aberkannt, das Tierschutzgesetz mit Füßen getreten- und was macht der brave Deutsche??? Er liegt am Boden und lässt sich treten, aus dem Volk der Dichter und Denker ist ein Volk von ängstlichen Drückebergern geworden, die sich lenken und leiten lassen, ohne nachzudenken bzw. sich zu wehren! Kampfhunde Die Rasse gibt`s ja gar nicht Als sie die Kampfhunde ausrotteten, habe ich geschwiegen. Ich hatte ja keinen Kampfhund. Als sie die Herdenschutzhunde abholten, habe ich geschwiegen. Ich hatte ja keinen Herdenschutzhund. Als sie alle größeren Hunde verboten, habe ich geschwiegen. Ich hatte ja keinen großen Hund. Als sie meinen Hund abholten, hat das niemanden mehr interessiert Jeder Hund wird zum
Kampfhund Beim Wort Kampfhund hegen die meisten Leute auf Grund der Medienberichte und Behauptungen Vorurteile. Dabei werden die von Natur aus familiären und sozialen Hunde meist zu Unrecht beschuldigt blutrünstig und grundlos aggressiv zu sein. Das ist kein Tier von vornherein. Die eigentlichen Täter sind die Kampfhundbesitzer, die auch illegal Hundekämpfe veranstalten oder zumindest an diesen teilnehmen. Bei solchen Treffen werden beispielsweise schwer verletzte Verlierer getötet und verbrannt. Das geschieht mit der Begründung, dass die Tiere kampfunfähig nichts mehr wert seien. Wegen der hohen Beißkraft bestimmter Rassen werden diese, wie nicht anders zu erwarten, besonders gezüchtet und dressiert oder besser konditioniert. Die Tiere werden durch Lob beziehungsweise Strafe, auf brutalste Weise abgerichtet und auf die Triebe reduziert, die nützlich beim Kampf sind. Beispielsweise der Rangkampf wird nach zufrieden stellender Arbeit mit Futter belohnt, das den Nahrungstrieb stillt. Beim friedlichen Verhalten gegenüber Artgenossen wird der Hund bestraft. Also wird das Kämpfen geschult und gleichzeitig das Rudelverhalten unterbunden. Dieses ernste Lob-Strafe-Spiel wird mit Codewörtern verbunden, die jedes Mal beim jeweils gewünschten Verhalten ertönen. So kann man die Hunde praktisch per Auslöser steuern. Diese Dressur geht so weit, dass Hunde durch oft perverse Strafen wie totale Isolation, extreme Schmerzen, Futter- und Wasserentzug, Verletzungen in Form von elektrischen Schocks massiv gequält werden. Die Tiere können dann gar nicht mehr anders, als aggressiv anzugreifen. Von klein auf werden sie dahingehend erzogen. Die Vierbeiner sind nur dem Profit ausgeliefert und erlangen bei Kämpfen Marktwerte in astronomischen Höhen. Solche Veranstaltungen werden meist spontan einberufen. So kurzfristig, dass Polizei und Ordnungsamt oft zu spät kommen. Auch in den Medien wird dieses unbeliebte Thema oft nur in Form von Berichten, der Art Kind tot gebissen, aufgegriffen. Wieso der jeweilige Hund zugebissen hat, das will keiner wissen. Kampfhunde fallen Menschen blutrünstig an, töten sogar und gehören eingeschläfert!, sind Reaktionen darauf . Dackel beißen häufiger zu als gefährliche Pit Bulls Der kleine Dackel kann gefährlicher sein als der von vielen gefürchtete Pit Bull. Diesen Schluss könnte man jedenfalls ziehen, wenn man sich die Jahresübersicht der Zwischenfälle mit Hunden im Landkreis Demmin anschaut. Während der Dackel nämlich dreimal zubiss, verletzte der Pit Bull zwei Menschen. Über die Schwere der Verletzungen gibt die Statistik freilich keine Auskunft. 105 Personen wurden im vergangenen Jahr im Landkreis Demmin von Hunden angefallen und verletzt, erläuterte Veterinäramtsleiter Dr. Rolf Pietschke bei einem Pressegespräch. 24 Hunderassen waren an den Attacken beteiligt, der Pit Pull ist dabei die einzige Rasse die per Verordnung als gefährlich eingestuft ist. Das beweise einmal mehr, dass man sich bei allen Hunderassen vorsehen müsse, meint Pietschke. Am angriffslustigsten erwiesen sich im vergangenen Jahr die Schäferhunde, gleich 35mal schnappten sie zu, gefolgt von den Mischlingen, die mit 25 Zwischenfälle auffielen Schäferhund beißt am häufigsten zu Deutsche Schäferhunde und Schäferhund-Mischlinge sind weiterhin die Spitzenreiter bei Hundebiss-Attacken im Landkreis Uckermark. Das zeigt eine entsprechende Statistik aus dem Veterinäramt für das vergangene Jahr. In dieser Erfassung sind laut Kreis-Pressesprecherin Ramona Neumann 47 Bisse von Schäferhunden registriert: 30 Mal bissen reinrassige Deutsche Schäferhunde zu, 17 Mal Schäferhund-Mischlinge. Insgesamt sind für das vergangene Jahr 211 Zwischenfälle mit Hunden im kreislichen Veterinäramt sowie im Ordnungsamt verbucht. So gehen immerhin fast ein Viertel der gemeldeten Hunde-Beiß-Attacken auf das Konto der Schäferhunde. Zwölf Dackel-Attacken Im Zuschnappen im vergangenen Jahr ganz vorn dabei ist auch der Dackel. Zwölfmal gingen, soweit es bekannt wurde, Dackel Menschen an die Waden oder andere Körperteile. Siebenmal bissen Rottweiler zu, ebenso oft aber auch Golden Retriever, und fünf Attacken verübten Terrier oder Terrier-Mischlinge. 50 Vorfälle wurden gemeldet, in denen Mischlingshunde verwickelt waren. Die Vierbeiner können aufgrund ihrer Kreuzungen keiner bestimmten Rasse zugeordnet werden, sagt die Pressesprecherin, und seien deshalb ganz allgemein unter "Mischlinge" zusammengefasst. Dagegen wurden in der Beiß-Statistik drei Vorfälle mit American Staffordshire Terriern und einem Bullterrier verzeichnet. "Die Dunkelziffer bei den Hundebissen liegt natürlich viel höher", weiß Ramona Neumann. Denn schließlich seien in der Statistik in der Kreisverwaltung nur die Vorfälle erfasst, die auch zur Anzeige gebracht wurden oder bei denen die Gebissenen anschließend ärztlich versorgt werden mussten. "Wenn also jemand von seinem eigenen Hund gebissen wurde und das nicht meldete, taucht dieser Vorfall auch nicht in der Statistik auf", veranschaulicht sie. Allerdings habe das Zahlenwerk auch einen großen Nachteil, betont die Sprecherin: Es enthält keine prozentuale Umrechnung der Vorfälle auf die Gesamtzahl der Hunde der einzelnen Rassen. "Man darf die Relationen nicht aus den Augen verlieren", gibt sie zu bedenken. "Es gibt nun mal sehr viele Schäferhunde", sagt sie. Und da sei die Chance, dass diese Hunde mal zuschnappen, wesentlich größer sei als beispielsweise bei Hunden anderer Rassen, von denen es nicht so viele gibt. Deshalb können natürlich auch keine Rückschlüsse der Art und Weise gezogen werden, dass zum Beispiel Schäferhunde die bissigsten Vierbeiner seien. "Eine Erfassung, wie viele Hunde es von einer bestimmten Rasse gibt, haben wegen der steuerlichen Erhebungen die örtlichen Ordnungsämter", sagt sie. In den Kommunen seien aber wiederum nicht die Beiß-Attacken registriert. Ich bin ein Kampfhund Ich bin verspielt, ich bin noch klein und meine Seele ist noch rein. Ich hab gewartet auf einen Freund, auf jemanden, der mich mag. Dann kamst du - ach, wie hab ich mich gefreut! Ich wusste nicht wie es sich fühlt - wenn Menschenhand nach einem greift! Doch dann!!!! Es tat so weh. Ich wusste nicht warum. Von jetzt an deine Hände - für mich nur Schläge bedeuten. Ich bin fertig, voller Schmerzen. Nein, mein Schreien und Wimmern hat niemanden gestört. Jetzt ist die Zeit sich mal zu wehren, nach deinen Händen mal zu beißen. Doch es wird schlimmer und geht weiter, Schlag für Schlag und Tag für Tag. Ich habe Durst und Hunger. Ja, du mein Herrchen gibst mir was. Es schmeckt nicht gut, doch was soll ich machen? Es ist halt Blut!! Ich wachs heran und wachs heran, Schläge sind Routine! Doch dann.... Ein Kalb man mir zu Füßen legt, mich dazu zwingt und mit der Stange schlägt! Ach! Das will das Herrchen nun von mir! Zerfetzen soll ich nun das Tier! Ich hoff oh Herrchen, das ist gut!? Doch du, du hast nur noch mehr Wut! Zerrst mich herbei und noch so einen wie mich. Ein Freund? Nein! Den kenn ich nicht. Oh ja, mein Herrchen, den zerfetze ich auch für dich! Ich dachte Gutes wäre nun vollbracht. Das Töten hast du mir beigebracht!!! Meine Seele ist auf ewig nun zerstört und es gibt keinen, der mein Wimmern hat gehört. Was heute ich - bist morgen du! Schreit es hinaus in die ganze Welt! Nur ein gutes Herrchen, auch ein gutes Tier erhält!!! Gedichte über KampfhundeIch Kann leider nichts sagen, bin nur ein Hund
und werd gequält seit Tagen. Wenn ich nur schreiben könnt,
schrieb ich ein Gedicht und hätt dabei Tränen im Gesicht. Darf ich mal fragen: muss ich jetzt STERBEN? Ich gehör`glaub ich zu diesen Rassen die jetzt fast alle hassen Getan hab`ich nichts ohne Rolle dies ist Deutschland ist mein Heimatland ist das denn keinem bekannt? Denn ich bin hier geboren das hab`ich mir nicht auserkoren Ich wurde einfach in stich gelassen und kann es noch gar nicht fassen Ein Schild um den Hals wo drauf steht wie ich heiß damit der der mich findet dies auch weis Einfach gegangen und angebunden mein Herz ist nun voller Wunden Andere wurden von Ihrer Familie genommen wenn ich dran denk wird mir beklommen Lernt uns doch mal richtig kennen vielleicht würd`Ihr uns dann nicht mehr so bös benennen Ich glaub ich träum kommen da Menschen um uns zu retten? Am liebsten würdich wetten und wenn Sie es dann nicht schaffen und ich verlier dann ich Euch Politiker "gratulier" Kinder weinen um ihren Hund! Man hat mir meinen Hund genommen! In der Nacht sind sie gekommen - sagten, dass er bissig sei und sie von der Polizei. Er tat niemand was zuleide, schlief sogar in meinem Bett, war der Letzte meiner Freunde und zu Allen ganz ganz nett. Im Sommer hat es angefangen. Die anderen Kinder sind gegangen, durften nicht mehr zu mir gehen, mich zum Spielen nicht mehr sehen. Frag ich die Grossen dann: "Warum?" Sind sie vor Traurigkeit ganz stumm. Mein Hund hat die falsche Rasse, ist jetzt in der Kampfhundklasse. Ach mein Kummer ist so riesig und der Schmerz, der ist so groß! Und ich frag mich immer wieder: "Was ist bloß in Deutschland los?" Ihre Augen sind wie Seen und sie sind von Tränen blind. Ach, sie koennen's nicht verstehen - nicht nur, weil sie Kinder sind! Ihre Augen sind wie Seen und sie sind von Traenen blind! Und ich frag mich immer wieder: "Wo führt DAS nur hin, mein Kind? Der Kampfhund ("Den Hund umbringen heilt nicht den Bis.") In letzter Zeit wird viel berichtet Von Hunden, welche, abgerichtet Zum Beißen, Kämpfen sind erzogen, aus diesem Anlass wird erwogen um schlimme Sachen zu verhüten bestimmte Rassen zu verbieten. Doch nicht die Rasse ist der Grund, wird aus dem Tier ein "blöder Hund." Dieser ist, wie ich ganz ernsthaft meine, wohl am anderen Ende mancher Leine. Zwar soll ein Hund "gehorsam" sein, doch bläust du´s ihm mit Schlägen ein, wird er sich's merken und dann später wird irgendwann der Hund zum "Täter" Und ist es dann einmal soweit, hat's mancher schon zu spät bereut, dass zuviel Strenge, zuviel Drill, weit hinausschießt übers Ziel Am Sonntag steht dann in der "BILD" "Untier Kind und Oma killt." Zwar sind beide "nur" verletzt Doch alle Welt ist aufgehetzt. Ruft nach Gesetzen streng und hart Für Hunde welcher solcher Art, als Waffe abgerichtet gehören ausnahmslos vernichtet. Dabei vergisst man allzu leicht, er wäre damit nichts erreicht. Den Züchter (Halter) gilt es einzubuchten, erst dann wird ein Gesetz auch fruchten. Und überdies vergess man nicht dies ist auch Grund für mein Gedicht Der Hund ist doch des Menschen Freund Dem Herrchen treu ergeben Auch wenn er ab und zu mal streunt DER HUND - lang soll er leben! Des Menschen bester Freund! korrigiert die Natur! Gießt Essig in die Wunden und achtet die Gesetze stur! Muss man bald auch auf Kinder verzichten, nur weil eines böse war? Sollen wir die anderen vernichten? Ihr seid doch im Kopf nicht klar! Greift weiter in die Schöpfung ein, verbietet doch generell das Zeugen, das wird 'ne tolle Zukunft, Gott wird sich vor Euch verbeugen Wesenstest Nun gib mir endlich einen Grund dich einzuschläfern blöder Hund... Bin Wesenstester, muss es wissen, Wie viel hast du schon gebissen? Als Kampfhund bist du einst geboren, das sieht man deutlich an den Ohren. Bist aggressiv, gemein und wild -so stand es gestern in der "Bild". Ich brech dir mit dem Stock die Knochen das bringt dich sicherlich zum Kochen. Hör auf zu wedeln, will`s nicht seh`n du musst mir an die Kehle geh`n. Hör auf zu winseln, will`s nicht hören mich kannst du damit nicht betören. Vielleicht, das kann gut möglich sein, fällt dein Besitzer darauf rein. Doch ich, ich weiß es einfach besser, du bist und bleibst ein Menschenfresser. Den treuen Blick den kannst du lassen, ich muss und will und werd` dich hassen. Ich sorg, dass du und all die anderen, ganz flugs in den Container wandern. Du knurrst und beißt und wehrst dich nicht, wie es als Kampfhund deine Pflicht? Nun wehr dich endlich blöder Hund kann dich nicht töten ohne Grund. Der Kampfhund In letzter Zeit wird viel berichtet, von Hunden, welche abgerichtet. Zum Beißen, kämpfen sind erzogen, aus diesem Anlass wird erwogen, um schlimme Sachen zu verhüten, bestimmte Rassen zu verbieten. Doch nicht die Rasse ist der Grund, wird aus dem "Tier" ein blöder Hund. Dieser ist, wie ich ganz ernsthaft meine, wohl am anderen Ende mancher Leine. Zwar soll ein Hund "gehorsam" sein, doch bläust du's ihm mit Schlägen ein, wird er sich's merken und dann später wird irgendwann der Hund zum "Täter". Und ist es dann einmal soweit, hat's mancher schon zu spät bereut, dass zuviel Strenge, zuviel Drill, weit hinausschießt übers Ziel. Am Sonntag steht dann in der "Bild", "Untier Kind und Oma Killt !" Zwar sind beide "nur" verletzt, doch die Welt ist aufgehetzt, ruft nach Gesetzen streng und hart. Für Hunde welche solcher Art, als Waffe abgerichtet, gehören ausnahmslos vernichtet. Dabei vergisst man all' zu leicht, es wäre damit nichts erreicht. Den Züchter (Halter), gilt es einzubuchten, erst dann wird ein Gesetz auch fruchten. Und überdies vergess man nicht, dies ist auch ein Grund für mein Gedicht. Der Hund ist doch des Menschen Freund, dem Herrchen treu ergeben. Auch wenn er ab und zu mal streunt, "Der Hund" - lang soll er leben !
Als man die "Kampfhunde" tötete, haben viele geschwiegen, denn
sie hatten keine "Kampfhunde" Als man die großen Rassen
umbrachte, haben wieder viele geschwiegen, denn sie hatten keine
großen Hunde.
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