"Kampfhunde"?!?

Einen Kampfhund gibt es nicht,
der ist von  Menschenhand gemacht!
Drum gebt auf eure Hunde acht!
Denkt mal darüber nach!


Wesenstests ergeben: Kampfhunde in der Mehrzahl friedlich

Hannover (dpa/lni) - Die Mehrzahl der so genannten Kampfhunde sind einer Untersuchung der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) in Hannover zufolge vom Wesen her friedliche Tiere. Diesen Schluss zieht die TiHo aus insgesamt mehr als 1000 Wesenstests der vergangenen fünf Jahre. 96 bis 98 Prozent der untersuchten American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Pitbullterrier, Dobermann oder Rottweiler verhielten sich durchgängig nicht angriffslustig und genauso ausgeglichen wie die Golden Retriever in einem Vergleichstest. "Der Bullterrier ist einer der freundlichsten Hunde", stellte Professor Hansjochim Hackbarth, Leiter des Instituts für Tierschutz und Verhalten an der TiHo, fest.

Aggressives Verhalten bei Hunden könne man nicht an der Rasse festmachen, sagte Hackbarth. "Von den Hunden, die den Test nicht bestanden haben, ist die Mehrzahl nur wegen ein oder zwei Situationen durchgefallen." Es seien überwiegend Situationen gewesen, in denen die Hunde bedroht wurden. Die durchgefallenen Hunde seien zudem auffällig oft als Schutzhunde eingesetzt worden, oft auch mit entsprechender Prüfung.

Zwar seien sie dann häufig nicht aggressiv gegen Menschen, wohl aber verstärkt gegen Artgenossen. Fehlende Freilaufmöglichkeiten und aggressive Erziehungsmethoden, aber auch schon der Ruck an der Leine verstärkten beim Hund nachweislich die Aggressionen gegen andere Hunde.

Der Wesenstest habe zudem gezeigt, d
ass Hundehalter mehr Einfluss auf das Verhalten ihres Tieres haben als die Gene. Man könne jeden Hund zum Beißen bringen. "In unserer Gesellschaft sollte ein kompetenter, fachlich gebildeter, verantwortungsvoller Hundebesitzer gefördert werden, denn dieses ist die wirkungsvollste Maßnahme, um Verhaltensproblemen bei Hunden vorzubeugen", sagte Hackbarth.

Er hält es nicht für legitim, bestimmte Hunderassen zu diskriminieren und sie massiven Einschränkungen zu unterwerfen: "Es ist absoluter Schwachsinn, die Steuer nach der Rasse festzusetzen. Wenn man Unterschiede machen will, dann sollte man nach Größe besteuern, denn große Hunde machen auch mehr Dreck."

In den von der TiHo mit entwickelten Wesenstests werden die Hunde
provoziert. Jogger rennen auf sie zu, Betrunkene bedrohen sie, oder die Hunde müssen angebunden warten und Passanten ignorieren. Die Tests waren im Jahr 2000 für Besitzer gefährlicher Hunderassen Pflicht geworden


Geschichte der Kampfhunde
Vor etwa 5000 Jahren

fand die Zucht der ersten Kampfhunde in den Ebenen des heutigen Indiens ihren Ursprung. Urvater aller Kampfhunde, ist die Tibetdogge, die bei den friedlichen Himalayaern als Leichenbestatter verehrt wurde. Der Grabesgruß lautete: „Mögest du von schönen, großen Hunden verzehrt werden“.

Ca. 640 v. Chr.

sprachen die Schriftsteller des Altertums in der Regel von „indischen Hunden“, wobei es sich hierbei wohl meist um Mischlinge aus den Original-Tibetern und den heimischen großen Hundeschlägen aus dem Vorgebirge handelt. Auffällig ist die volle Übereinstimmung aller Berichte, dass diese Hunde besonders wild und gefährlich seien, in der Wut kaum zu bändigen, mit ausgeprägter Eignung für den Einsatz als Kriegshunde.

Etwa 500 v. Chr.

optimierten Assyrer, Sumerer und Perser die tibetanische Dogge zur Erstschlagwaffe, indem sie die Tiere mit aggressiven, einheimischen Hunden kreuzten. Daraus entstand der Molosser, der im großen Stil im alten Molossis in regelrechten Hundefarmen gezüchtet wurde. Das alte Molossis, von dem sich vermutlich der Name der Rasse, der Molosser ableitet ist ein Teil des Epirus und liegt an der nördlichen Westküste Griechenlands. Es ist wahrscheinlich dem Umstand zu verdanken, dass Molossis ein Wallfahrtsort war, und sich damals die Hunde über die pilgernden Gläubigen schnell im ganzen Land verbreiteten.

384 – 322 v. Chr.

Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) rühmt die Molosser: „In Molossis zeichnet sich eine Hunderasse, die als Beschützer der Herden dient, durch ihre Größe und unbändigen Mut gegen wilde Tiere und vor allen anderen Hunden aus“.

ca. 100 n. Chr.

Zwei Jahrhunderte später (ca. 100 n. Chr.) stießen die römischen Legionen im eroberten England auf den Mastiff und kreuzten den mit dem griechischem Molosser. „Canes Pugnaces“, Kampfhunde nannten die Römer ihre Arenahunde - der Begriff lastet den Mastiffs und Molossern heute noch an. Diese Rassen waren zwischendurch fast ausgestorben. Durch Rückzüchtungen wurden die Populationen wieder vor dem Aussterben gerettet.

101 n. Chr.

Die Römer unter ihrem Konsul Varius stießen in der Schlacht bei Vercella (101 n. Chr.) auf große Hunde, welche von Frauen geführt die germanischen Wagenburgen verteidigten. Nur mit hohem Blutzoll gelang es den Römern trotzdem zu siegen. Dies führte dazu, dass auch die Römer Kampfhunde auf ihre Legionen verteilten, je Legion eine Hundertschaft. Die Römer importierten fortan Molosser, die sie als „ gefräßige Genies der Gemetzel“ rühmten.

15. und 16. Jahrhundert

Die römischen Eroberer brachten ihre Mastiffs mit nach Spanien. Die Konquistadoren der iberischen Halbinsel nutzten ihre Hunde für ihre Ausrottungsfeldzüge im 15. und 16. Jahrhundert gegen die Indios in Lateinamerika.

In den folgenden Jahrhunderten wurden Kampfhunde immer wieder in Schlachten und Kriegen gegen Menschen eingesetzt. Diese Tradition setzte sich bis in unser Jahrhundert fort. Mit der Entwicklung der Kriegsmaschinerie wurden auch die Aufgaben des Hundes modifiziert. Der Hund wurde zwar auf die ersten Reihen des Feindes gehetzt, aber nicht um den Feind anzugreifen, sonder als Kamikaze, indem er eine scharfe Bombe ins feindliche Lager zu tragen.

In England ist es seit dem Mittelalter üblich Hunde gegen Hunde, Bären oder Bullen kämpfen zu lassen. 1838 wurden diese Kämpfe zwar verboten, aber weiter praktiziert – im Untergrund. Der Kampf Hund gegen Hund beanspruchte am wenigsten Platz, und war in der Vorbereitung und Ausführung am unauffälligsten. Hunde wurden nun nicht mehr so gezüchtet, das sie nur große Wunden zufügen können, sondern Wendigkeit, Schmerzunempfindlichkeit und hohes Aggressionspotential gegen andere Hunde, machten einen erfolgreichen Kampfhund aus.

Mitte des 20.Jahrhunderts

wurden Hundekämpfe auch in anderen Ländern populär. In fast allen Ländern dieser Welt, finden meist an geheimen Orten, diese Veranstaltungen statt.

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Ich habe es bisher bewusst vermieden, das Wort "Kampfhund"

auf dieser Homepage zu erwähnen. Lediglich auf dieser

Seite möchte ich zu diesem für alle betroffenen leidigen

Thema einige Anmerkungen machen. Gerade die auf allen

Rasselisten an vorderster Stelle stehenden American

Staffordshire Terrier und American Pitbull Terrier habe ich

als überaus menschenfreundlich kennen gelernt. Sogar ab-

solut Fremde werden überschwänglich begrüßt. Das Prob-

lem ist wieder einmal der Mensch. Er hat es in der Hand,

aus seinem Hund einen umgänglichen Partner zu machen.

Gerade bulldogartige Hunde, zu denen Staffs und Pits ohne

Zweifel gehören, wollen immer nur eines - ihrem Besitzer ge-

fallen ! Macht man sich diese Eigenschaft zunutze, ist es ein

leichtes, den Hund zu einem angenehmen Begleiter des

Menschen zu erziehen.

Die Diskussion um "Kampfhunde" wurde und wird immer wieder

angeheizt von den Medien ,sehr emotionale Berichte ,die wirklich

unter die Haut gehen. Immer wieder werden die gleichen schreck-

lichen Bilder herangezogen! Natürlich tun jedem braven Bürger

dieses Landes die Opfer dieser Beißunfälle leid. Aber müssen des-

halb alle Halter eines Am - Staffs, Pitbulls, Bullterriers usw. die Zeche

zahlen? Die Gefahrhundeverordnungen, die z.Bsp. im Saarland und

in Nordrheinwestfalen galten, hatten sich im jeweiligen Bundesland

bewährt. Warum hat man diese Verordnungen nicht bundesweit

eingeführt? Jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen.

Der VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) hat eine Bro-

schüre herausgegeben mit dem Titel "Kampfhunde"? - Gefährliche

Hunde? Daraus geht eindeutig hervor, dass es weder aus naturwiss-

enschaftlicher noch aus juristischer Sicht haltbar ist, alle Exemplare

der sog. Kampfhunderassen von vornherein als aggressiv einzu-

stufen. Vielleicht sollten unsere engstirnigen Politiker ihren geistigen

Horizont mittels dieser Broschüre erweitern, bevor sie versuchen,

unseren Kindern ihre vierbeinigen Spielkameraden wegzunehmen

mittels drastisch überhöhter "Kampfhundesteuer"!!!

Auffällige Hunde, und die gibt es von jeder Rasse als auch bei den

Mischlingen ,werden nicht weniger auffällig durch höhere Steuern!!

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 19.01.2000

ist eine erhöhte Steuer für Kampfhunde rechtlich abgesichert.

Damit könnte tatsächlich die Zukunft unserer betroffenen Rassen

besiegelt sein. Die Tierheime in den Städten und Gemeinden, die er-

höhte Steuern einführen, werden mächtig Zuwachs bekommen!

Denn die Betroffenen, die wirklich Betroffenen werden nicht jene

sein, die ihren Hund sowieso nicht gemeldet haben oder den Be-

trag aus der Portokasse bezahlen, nein, der treusorgende Familien-

Vater von nebenan mit seinem liebenswerten weißen Kavalier,

auch Bullterrier genannt, der wird der Leidtragende sein!

Die betroffenen Rassen werden nicht aussterben, es wird sie auch

in 20 Jahren noch geben. Doch sie werden im Untergrund ver-

schwinden. Die Rassen werden nicht mehr von seriösen Rasse-

hundezuchtvereinen gezüchtet ,sondern von Leuten,die auf gutes

Wesen oder Verträglichkeit nicht viel Wert legen! Ein Horrorszenario?

Das Problem sind nicht die 98 Prozent Hunde, die ordentlich gehalten

 werden, sondern die 2 Prozent, die wirklich eine Gefahr für die Gesell-

Schaft sind, und zwar unabhängig von Rassebezeichnungen! Die in

blindem Aktionismus aus dem Boden gestampften Verordnungen ver-

stoßen nicht nur gegen Grund - rund Tierschutzgesetz, nein, sie verlagern

das Problem auf andere Rassen. Wie viel Leid haben die verantwort-

lichen Politiker über unzählige Familien gebracht, Hunde wurden und

werden im großen Stil in Tierheimen abgegeben, viele wurden schon ein-

geschläfert, Familienmitglieder werden den Kindern einfach weggeh-

normen. Und das, weil gerade diese Politiker kläglich versagt haben.

Ein Kind musste sterben, weil ein Ordnungsamt nicht fähig oder willens

war einem einschlägig vorbestraften, ohne festen Wohnsitz, zudem

durch Hundekämpfe aufgefallenen Türken, der zu allem Überfluss auch

noch seinen Hund auf einem Kinderspielplatz "trainierte", den Hund

wegzunehmen! Seit dem 20.04.2001 ist nun auch noch das Bundesgesetz

in Kraft, eine deutsche Regierung beschließt das Ausrotten ausländischer

Hunderassen auf deutschem Boden... Den Haltern dieser Hunde werden

z.B. auch noch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankerte

Grundrechte aberkannt, das Tierschutzgesetz mit Füßen getreten-

und was macht der brave Deutsche???

Er liegt am Boden und lässt sich treten, aus dem Volk der Dichter und Denker

ist ein Volk von ängstlichen Drückebergern geworden, die sich lenken und

leiten lassen, ohne nachzudenken bzw. sich zu wehren!


Kampfhunde
 
Die Rasse gibt`s ja gar nicht


Als sie die  
Kampfhunde
ausrotteten, habe ich geschwiegen.

Ich hatte ja keinen  
Kampfhund.

Als sie die Herdenschutzhunde abholten, habe ich  geschwiegen.

Ich hatte ja keinen Herdenschutzhund.

Als sie  alle größeren Hunde verboten, habe ich geschwiegen.

Ich hatte ja  keinen großen Hund.

Als sie meinen Hund abholten, hat das  niemanden mehr interessiert 
 


Jeder Hund wird zum Kampfhund

Wenn der Besitzer es so  will


Beim Wort
Kampfhund hegen die meisten Leute auf Grund der  Medienberichte und
Behauptungen Vorurteile. Dabei werden die von Natur aus  familiären und
sozialen Hunde meist zu Unrecht beschuldigt blutrünstig und  grundlos aggressiv zu
sein. Das ist kein Tier von vornherein.

Die  eigentlichen Täter sind die Kampfhundbesitzer
, die auch illegal  
Hundekämpfe veranstalten oder zumindest an diesen teilnehmen. Bei solchen  Treffen
werden beispielsweise schwer verletzte Verlierer getötet und  verbrannt. Das
geschieht mit der Begründung, dass die Tiere kampfunfähig  nichts mehr wert
seien. Wegen der hohen Beißkraft bestimmter Rassen werden  diese, wie nicht anders
zu erwarten, besonders gezüchtet und dressiert  oder besser konditioniert.

Die Tiere werden durch Lob  beziehungsweise Strafe, auf brutalste Weise
abgerichtet und auf die Triebe  reduziert, die nützlich beim Kampf sind.
Beispielsweise der Rangkampf wird  nach zufrieden stellender Arbeit mit Futter belohnt,
das den Nahrungstrieb  stillt. Beim friedlichen Verhalten gegenüber Artgenossen
wird der Hund  bestraft. Also wird das Kämpfen geschult und gleichzeitig das  
Rudelverhalten unterbunden. Dieses ernste Lob-Strafe-Spiel
wird mit  
Codewörtern verbunden, die jedes Mal beim jeweils gewünschten Verhalten  ertönen. So
kann man die Hunde praktisch per Auslöser steuern. Diese  Dressur geht so weit,
dass Hunde durch oft perverse Strafen wie totale  Isolation, extreme
Schmerzen, Futter- und Wasserentzug, Verletzungen in  Form von elektrischen Schocks
massiv gequält werden. Die Tiere können dann  gar nicht mehr anders, als
aggressiv anzugreifen. Von klein auf werden sie  dahingehend erzogen. Die Vierbeiner
sind nur dem Profit ausgeliefert und  erlangen bei Kämpfen Marktwerte in
astronomischen Höhen. Solche  Veranstaltungen werden meist spontan einberufen. So
kurzfristig, dass  Polizei und Ordnungsamt oft zu spät kommen. Auch in den
Medien wird dieses  unbeliebte Thema oft nur in Form von Berichten, der Art Kind
tot gebissen,  aufgegriffen. Wieso der jeweilige Hund zugebissen hat, das will
keiner  wissen.
Kampfhunde fallen Menschen blutrünstig an, töten sogar und
gehören  eingeschläfert!, sind Reaktionen darauf .


Dackel beißen häufiger zu als gefährliche Pit  Bulls


Der kleine Dackel kann  gefährlicher sein als der von vielen gefürchtete Pit
Bull. Diesen Schluss  könnte man jedenfalls ziehen, wenn man sich die
Jahresübersicht der  Zwischenfälle mit Hunden im Landkreis Demmin anschaut. Während
der Dackel  nämlich dreimal zubiss, verletzte der Pit Bull zwei Menschen. Über
die  Schwere der Verletzungen gibt die Statistik freilich keine Auskunft.  

105 Personen wurden im vergangenen Jahr im Landkreis Demmin von  Hunden
angefallen und verletzt, erläuterte Veterinäramtsleiter Dr. Rolf  Pietschke bei
einem Pressegespräch. 24 Hunderassen waren an den Attacken  beteiligt, der Pit
Pull ist dabei die einzige Rasse die per Verordnung als  gefährlich eingestuft
ist. Das beweise einmal mehr, dass man sich bei  allen Hunderassen vorsehen
müsse, meint Pietschke. Am angriffslustigsten  erwiesen sich im vergangenen Jahr
die Schäferhunde, gleich 35mal  schnappten sie zu, gefolgt von den
Mischlingen, die mit 25 Zwischenfälle  auffielen  


Schäferhund beißt am häufigsten  zu

 Deutsche Schäferhunde und  Schäferhund-Mischlinge sind weiterhin
die Spitzenreiter bei  Hundebiss-Attacken im Landkreis Uckermark. Das zeigt
eine entsprechende  Statistik aus dem Veterinäramt für das vergangene Jahr. In
dieser  Erfassung sind laut Kreis-Pressesprecherin Ramona Neumann 47 Bisse
von  Schäferhunden registriert: 30 Mal bissen reinrassige Deutsche
Schäferhunde  zu, 17 Mal Schäferhund-Mischlinge. Insgesamt sind für das vergangene Jahr  
211 Zwischenfälle mit Hunden im kreislichen Veterinäramt sowie im  
Ordnungsamt verbucht. So gehen immerhin fast ein Viertel der gemeldeten  
Hunde-Beiß-Attacken auf das Konto der Schäferhunde.

Zwölf  Dackel-Attacken Im Zuschnappen im vergangenen Jahr ganz vorn dabei ist
 auch der Dackel. Zwölfmal gingen, soweit es bekannt wurde, Dackel Menschen  
an die Waden oder andere Körperteile. Siebenmal bissen Rottweiler zu,  ebenso
oft aber auch Golden Retriever, und fünf Attacken verübten  Terrier oder
Terrier-Mischlinge. 50 Vorfälle wurden gemeldet, in denen  Mischlingshunde
verwickelt waren. Die Vierbeiner können aufgrund ihrer  Kreuzungen keiner bestimmten
Rasse zugeordnet werden, sagt die  Pressesprecherin, und seien deshalb ganz
allgemein unter "Mischlinge"  zusammengefasst. Dagegen wurden in der
Beiß-Statistik drei Vorfälle mit  American Staffordshire Terriern und einem Bullterrier  
verzeichnet.

"Die Dunkelziffer bei den Hundebissen liegt natürlich  viel höher", weiß
Ramona Neumann. Denn schließlich seien in der Statistik  in der Kreisverwaltung
nur die Vorfälle erfasst, die auch zur Anzeige  gebracht wurden oder bei denen
die Gebissenen anschließend ärztlich  versorgt werden mussten. "Wenn also
jemand von seinem eigenen Hund  gebissen wurde und das nicht meldete, taucht dieser
Vorfall auch nicht in  der Statistik auf", veranschaulicht sie. Allerdings
habe das Zahlenwerk  auch einen großen Nachteil, betont die Sprecherin: Es
enthält keine  prozentuale Umrechnung der Vorfälle auf die Gesamtzahl der Hunde der
 einzelnen Rassen. "Man darf die Relationen nicht aus den Augen verlieren",  
gibt sie zu bedenken. "Es gibt nun mal sehr viele Schäferhunde", sagt sie.  Und
da sei die Chance, dass diese
Hunde mal zuschnappen, wesentlich  größer sei als beispielsweise bei Hunden
anderer Rassen, von denen es  nicht so viele gibt.
Deshalb können natürlich auch keine Rückschlüsse  der Art und Weise gezogen
werden, dass zum Beispiel Schäferhunde die  bissigsten Vierbeiner seien. "Eine
Erfassung, wie viele Hunde es von einer  bestimmten Rasse gibt, haben wegen der
steuerlichen Erhebungen die  örtlichen Ordnungsämter", sagt sie. In
den Kommunen seien aber wiederum  nicht die Beiß-Attacken registriert. 


Ich bin ein Kampfhund

Ich bin verspielt, ich bin  noch klein
und meine Seele ist noch rein.
Ich hab gewartet auf  einen Freund,
auf jemanden, der mich mag.

Dann kamst du - ach,  wie hab ich mich gefreut!
Ich wusste nicht wie es sich fühlt -  
wenn Menschenhand nach einem greift!

Doch dann!!!! Es tat so  weh. Ich wusste nicht warum.
Von jetzt an deine Hände - für mich nur  Schläge bedeuten.
Ich bin fertig, voller Schmerzen.
Nein, mein  Schreien und Wimmern hat niemanden gestört.

Jetzt ist die Zeit  sich mal zu wehren, nach deinen Händen mal zu beißen.
Doch es wird  schlimmer und geht weiter,
Schlag für Schlag und Tag für Tag.
Ich  habe Durst und Hunger.
Ja, du mein Herrchen gibst mir was.
Es  schmeckt nicht gut, doch was soll ich machen?
Es ist halt Blut!!  

Ich wachs heran und wachs heran,
Schläge sind Routine! Doch  dann....
Ein Kalb man mir zu Füßen legt,
mich dazu zwingt und mit  der Stange schlägt!
Ach! Das will das Herrchen nun von mir!  
Zerfetzen soll ich nun das Tier!
Ich hoff oh Herrchen, das ist  gut!?
Doch du, du hast nur noch mehr Wut!

Zerrst mich herbei  und noch so einen wie mich.
Ein Freund? Nein! Den kenn ich nicht.  
Oh ja, mein Herrchen, den zerfetze ich auch für dich!
Ich dachte  Gutes wäre nun vollbracht.
Das Töten hast du mir beigebracht!!!  

Meine Seele ist auf ewig nun zerstört
und es gibt keinen, der  mein Wimmern hat gehört.
Was heute ich - bist morgen du!
Schreit  es hinaus in die ganze Welt!
Nur ein gutes Herrchen, auch ein gutes  Tier erhält!!! 


Gedichte über Kampfhunde

Ich Kann leider nichts sagen, bin nur ein Hund und werd gequält seit Tagen. Wenn ich nur schreiben könnt, schrieb ich ein Gedicht und hätt dabei Tränen im Gesicht.
Man sagt ich wär ein Kampfhund, dass ich gefährlich bin, öffnet Eure Augen, - schaut genauer hin. Bin ich nicht nur ein Werkzeug, von Menschen scharf gemacht? Von diesen skrupellosen, die nicht nachgedacht?
Jetzt bin ich scharf und beiße auch, doch so ein Hund wohl keiner braucht. Man sagt, dass ich jetzt sterben muss, mit diesem Wahnsinn sei jetzt Schluss.
Bin doch nur ein Werkzeug Euer, gemacht von Euch zum Ungeheuer. Doch wenn ich jetzt auch sterben muss, durch Todesspritze oder Schuss, geb ich Euch Menschen einen Rat,
- ich bin ein Hund ein Kamerad! Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein - und lasst die Hunde Hunde sein.
Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist und weiß - dass manch ein Mensch nicht besser ist. Kann immer noch nicht sprechen, bin immer noch ein Hund, werd immer noch gequält, ich kenne nicht den Grund.
Ich schreibe hier an euch, es geht mir nicht sehr gut, ich habe meine Tränen ersetzt durch Hass und Wut. Ein Hund, den skrupellose Menschen hetzen, geprägt von Hass und Wut, wird sicherlich verletzen, er täte keinem gut.
Dann ist er wieder da, der scharfe böse Hund, dann könnt ihr wieder töten, dann habt ihr einen Grund. Ich begreif euch Menschen nicht, woher kommt der Drang zum töten? - Und warum trifft er mich?
Was ihr mir dann versetzt ist nur ein kleiner Stich, nun habe ich sie doch die Tränen im Gesicht. Meine Augen werden schwerer, sie schließen sich dann ganz, in meinem Hundkörper beginnt der Todestanz.
Jetzt bin ich tot, mein Körper wird ganz kalt, macht ihr denn zumindest vor meinem Grabstein halt?
Da steht gemeißelt es ganz klein:

LASST MEINEN TOD NICHT SINNLOS SEIN - LASST UNS HUNDE HUNDE SEIN !!!!!!!!!!!!!
 


Darf ich mal fragen:

muss ich jetzt STERBEN?

Ich gehör`glaub ich zu diesen Rassen
die jetzt fast alle hassen
Getan hab`ich nichts
ohne Rolle dies ist
Deutschland ist mein Heimatland
ist das denn keinem bekannt?
Denn ich bin hier geboren
das hab`ich mir nicht auserkoren
Ich wurde einfach in stich gelassen
und kann es noch gar nicht fassen
Ein Schild um den Hals wo drauf steht wie ich heiß
damit der der mich findet dies auch weis
Einfach gegangen und angebunden
mein Herz ist nun voller Wunden
Andere wurden von Ihrer Familie genommen
wenn ich dran denk wird mir beklommen
Lernt uns doch mal richtig kennen
vielleicht würd`Ihr uns dann nicht mehr so bös benennen
Ich glaub ich träum kommen da Menschen um uns zu retten?
Am liebsten würdich wetten
und wenn Sie es dann nicht schaffen und ich verlier  dann

 ich Euch Politiker "gratulier"
mein Mitgefühl mit den nächsten Rasen
die geopfert werden von Euren Hassen
Werd`später im Himmel all sie anderen von uns treffen
hoffen wir werden können dies vergessen
Denn unvorstellbar was Du uns tust
Du bist und bleibst für uns das höchste Gut
Von einem Menschen geliebt zu werden
ist für uns doch das Höchste auf Erden

Darf ich mal fragen:
muss ich jetzt STERBEN?


Kinder weinen um ihren Hund!

Man hat mir meinen Hund genommen!
In der Nacht sind sie gekommen
- sagten, dass er bissig sei
und sie von der Polizei.

Er tat niemand was zuleide,
schlief sogar in meinem Bett,
war der Letzte meiner Freunde
und zu Allen ganz ganz nett.

Im Sommer hat es angefangen.
Die anderen Kinder sind gegangen,
durften nicht mehr zu mir gehen,
mich zum Spielen nicht mehr sehen.
Frag ich die Grossen dann: "Warum?"
Sind sie vor Traurigkeit ganz stumm.

Mein Hund hat die falsche Rasse,
ist jetzt in der Kampfhundklasse.
Ach mein Kummer ist so riesig
und der Schmerz, der ist so groß!
Und ich frag mich immer wieder:
"Was ist bloß in Deutschland los?"

Ihre Augen sind wie Seen
und sie sind von Tränen blind.
Ach, sie koennen's nicht verstehen
- nicht nur, weil sie Kinder sind!

Ihre Augen sind wie Seen
und sie sind von Traenen blind!
Und ich frag mich immer wieder:
"Wo führt DAS nur hin, mein Kind?

Der Kampfhund ("Den Hund umbringen heilt nicht den Bis.")
In letzter Zeit wird viel berichtet
Von Hunden, welche, abgerichtet
Zum Beißen, Kämpfen sind erzogen,
aus diesem Anlass wird erwogen
um schlimme Sachen zu verhüten
bestimmte Rassen zu verbieten.

Doch nicht die Rasse ist der Grund,
wird aus dem Tier ein "blöder Hund."
Dieser ist, wie ich ganz ernsthaft meine,
wohl am anderen Ende mancher Leine.

Zwar soll ein Hund "gehorsam" sein,
doch bläust du´s ihm mit Schlägen ein,
wird er sich's merken und dann später
wird irgendwann der Hund zum "Täter"

Und ist es dann einmal soweit,
hat's mancher schon zu spät bereut,
dass zuviel Strenge, zuviel Drill,
weit hinausschießt übers Ziel

Am Sonntag steht dann in der "BILD"
"Untier Kind und Oma killt."
Zwar sind beide "nur" verletzt
Doch alle Welt ist aufgehetzt.

Ruft nach Gesetzen streng und hart
Für Hunde welcher solcher Art,
als Waffe abgerichtet
gehören ausnahmslos vernichtet.

Dabei vergisst man allzu leicht,
er wäre damit nichts erreicht.
Den Züchter (Halter) gilt es einzubuchten,
erst dann wird ein Gesetz auch fruchten.

Und überdies vergess man nicht
dies ist auch Grund für mein Gedicht
Der Hund ist doch des Menschen Freund
Dem Herrchen treu ergeben
Auch wenn er ab und zu mal streunt
DER HUND - lang soll er leben!


Des Menschen bester Freund!

Killt die Hunde,
korrigiert die Natur!
Gießt Essig in die Wunden
und achtet die Gesetze stur!

Muss man bald auch auf Kinder verzichten,
nur weil eines böse war?
Sollen wir die anderen vernichten?
Ihr seid doch im Kopf nicht klar!

Greift weiter in die Schöpfung ein,
verbietet doch generell das Zeugen,
das wird 'ne tolle Zukunft,
Gott wird sich vor Euch verbeugen


Wesenstest

Nun gib mir endlich einen Grund
dich einzuschläfern blöder Hund...
Bin Wesenstester, muss es wissen,
Wie viel hast du schon gebissen?
Als Kampfhund bist du einst geboren,
das sieht man deutlich an den Ohren.
Bist aggressiv, gemein und wild
-so stand es gestern in der "Bild".
Ich brech dir mit dem Stock die Knochen
das bringt dich sicherlich zum Kochen.

Hör auf zu wedeln, will`s nicht seh`n
du musst mir an die Kehle geh`n.
Hör auf zu winseln, will`s nicht hören
mich kannst du damit nicht betören.
Vielleicht, das kann gut möglich sein,
fällt dein Besitzer darauf rein.
Doch ich, ich weiß es einfach besser,
du bist und bleibst ein Menschenfresser.

Den treuen Blick den kannst du lassen,
ich muss und will und werd` dich hassen.
Ich sorg, dass du und all die anderen,
ganz flugs in den Container wandern.
Du knurrst und beißt und wehrst dich nicht,
wie es als Kampfhund deine Pflicht?
Nun wehr dich endlich blöder Hund
kann dich nicht töten ohne Grund.


Der Kampfhund

In letzter Zeit wird viel berichtet,
von Hunden, welche abgerichtet.
Zum Beißen, kämpfen sind erzogen,
aus diesem Anlass wird erwogen,
um schlimme Sachen zu verhüten,
bestimmte Rassen zu verbieten.
Doch nicht die Rasse ist der Grund,
wird aus dem "Tier" ein blöder Hund.
Dieser ist, wie ich ganz ernsthaft meine,
wohl am anderen Ende mancher Leine.
Zwar soll ein Hund "gehorsam" sein,
doch bläust du's ihm mit Schlägen ein,
wird er sich's merken und dann später
wird irgendwann der Hund zum "Täter".
Und ist es dann einmal soweit,
hat's mancher schon zu spät bereut,
dass zuviel Strenge, zuviel Drill,
weit hinausschießt übers Ziel.
Am Sonntag steht dann in der "Bild",
"Untier Kind und Oma Killt !"
Zwar sind beide "nur" verletzt,
doch die Welt ist aufgehetzt,
ruft nach Gesetzen streng und hart.
Für Hunde welche solcher Art,
als Waffe abgerichtet,
gehören ausnahmslos vernichtet.
Dabei vergisst man all' zu leicht,
es wäre damit nichts erreicht.
Den Züchter (Halter), gilt es einzubuchten,
erst dann wird ein Gesetz auch fruchten.
Und überdies vergess man nicht,
dies ist auch ein Grund für mein Gedicht.
Der Hund ist doch des Menschen Freund,
dem Herrchen treu ergeben.
Auch wenn er ab und zu mal streunt,
"Der Hund" - lang soll er leben !
 


Als man die "Kampfhunde" tötete, haben viele geschwiegen, denn sie hatten keine "Kampfhunde" Als man die großen Rassen umbrachte, haben wieder viele geschwiegen, denn sie hatten keine großen Hunde.
Als man die kleinen Hunde holte, war keiner mehr da, der helfen konnte."