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und Gottes guter Geist im fehlt. Mag noch so vernehm drein er schauen, man sollte niemals ihm vertrauen. Das Welpenfoto! Nehmen Sie einen neuen Film aus der Schachtel und laden Sie Ihre Kamera. Nehmen Sie die Filmschachtel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie sie in den Abfalleimer. Nehmen Sie den Welpen aus dem Abfalleimer und bürsten Sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze. Wählen Sie einen passenden Hintergrund für das Foto. Montieren Sie die Kamera und machen Sie sie aufnahmebereit. Suchen Sie Ihren Welpen und nehmen Sie ihm den schmutzigen Socken aus dem Maul. Platzieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera. Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Welpen auf allen Vieren nach. Stellen Sie die Kamera mit einer Hand wieder ein und locken Sie Ihren Welpen mit einem Leckerchen. Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie das Objektiv vom Nasenabdruck. Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie ihn weg (den Blitzwürfel natürlich!) Sperren Sie die Katze hinaus und behandeln Sie die Kratzer auf der Nase des Welpen mit etwas Gel. Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschriften zurück auf den Couchtisch. Versuchen Sie, Ihrem Welpen einen interessanten Ausdruck zu entlocken, indem Sie ein Quietschpüppchen über Ihren Kopf halten. Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen sie Ihre Kamera unter dem Sofa hervor. Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie Ihren Welpen am Nacken und sagen Sie zu ihm: "Nein - das machst du draußen!" Rufen Sie Ihren Ehepartner, um Ihnen beim Aufräumen zu helfen. Mixen Sie sich einen doppelten Martini. Setzen Sie sich in einen bequemen Lehnstuhl und nehmen Sie sich vor, gleich morgen früh mit dem Welpen "Sitz" und "Platz" zu üben. Warum Hunde besser sind als Männer! Hunde vermissen dich, wenn du weggehst. Hunde zeigen, wenn sie mit dir ausgehen wollen. Hunde haben nichts gegen kluge Frauen. Hunde kann man erziehen. Hunde können gut mit Kindern umgehen. Hunde verstehen, was NEIN heißt! Hunde lesen nicht beim Frühstück. Hunde lieben immer deine Kochkunst. Hunde kritisieren nicht deine Fahrweise. Hunde schauen dir in die Augen. Hunden ist es egal, ob du mehrverdienst als sie. Hunde meinen es ehrlich, wenn sie dich küssen. Hunde kritisieren nicht deine Freunde. Hunde sind nett zu deinen Verwandten. Hunde sind mit jedem TV-Programm zufrieden. Hauptsache, du bist dabei! Hunde mittleren Alters haben nicht das Bedürfnis, dich gegen ein jüngeres Frauchen umzutauschen!
Die Konferenz der Hunde Hunde und Männer sind gleich: 1. Sie nehmen zu viel Platz im Bett weg. 2. Sie haben irrationale Ängste vor dem Staubsauger. 3. Sie markieren ihr Territorium. 4. Je kleiner sie sind, desto nervöser sind sie. 5. Keiner von ihnen versteht, was du an Katzen magst. 6. Sie machen den Abwasch nicht. 7. Sie merken nicht, wenn du beim Frisör warst. 8. Sie pfurzen schamlos in der Gegend rum. 9. Sie mögen Dominanzspiele. 10. Sie finden den Briefträger verdächtig. Dinge, an die sich Hunde erinnern sollten....
Die Schöpfungsgeschichte des Hundes: Am ersten Tag erschuf Gott den Hund. Am zweiten Tag erschuf er den Menschen, damit er sich um den Hund kümmert. Am dritten Tag erschuf Gott alle Tiere dieser Erde, damit der Hund genügend zu fressen hat. Am vierten Tag erschuf Gott die Arbeit, damit die Menschen für den Hund sorgen können. Am fünften Tag erschuf Gott den Tennisball, damit ihn der Hund holen kann - oder auch nicht. Am sechsten Tag erschuf Gott die Tiermedizin, damit der Hund gesund bleibt und die Menschen arm werden. Am siebten Tag versuchte Gott sich auszuruhen, aber er musste mit dem Hund "Gassi gehen"! Hund und Herrchen Egal, von welcher Art und Rasse, ob tief er bellt, ob hoch er kläfft, der Hund macht alles auf der Straße- und auf die Straße sein Geschäft. Die Katze ist da etwas feiner: sie hat ihr Klo, auf das sie geht, und wie sie liebt, das sah noch keiner- man hört es höchstens, abends spät. Der Hund dankt stets für jede Strafe, er leckt die Hand, die ihn versehrt. Er ist des Herrchens treuster Sklave- doch meistens ist es umgekehrt. _________________________________________________________________ Hundebriefe an GottLieber Gott, wie kommt's, dass Leute an Blumen riechen, aber nie sich gegenseitig beschnüffeln? Wo sind denn ihre Prioritäten? Lieber Gott, wenn wir in den Himmel kommen, können wir auf Deinem Sofa sitzen? Oder ist's dasselbe alte Lied? Lieber Gott, entschuldige bitte, aber warum werden Autos nach dem Jaguar, dem Puma, dem Mustang, dem Colt, dem Manta und dem Rabbit (Golf in USA) benannt und nicht nach einem Hund? Wie oft siehst du denn einen Puma im Auto spazierenfahren? Wir Hunde lieben es, spazieren zu fahren! Ich seh's ja ein, dass nicht jeder Hund seine eigene Automarke haben kann, aber es wäre doch bestimmt ganz einfach den Chrysler Eagle in Chrysler Beagle umzutaufen! Lieber Gott, wenn ein Hund sich im Wald die Kehle aus dem Hals bellt und kein Mensch hört ihn, ist er dann noch immer ein schlimmer Hund? Lieber Gott, wenn der Freund meines (Pflege) Frauchen's auf Besuch kommt riecht er immer nach Moschus! Worin hat der sich denn gewälzt? Lieber Gott, stimmt es, dass im Himmel die Esstische mit Lauframpen gemacht sind? Lieber Gott, ist es gut oder schlecht, wenn wir als Menschen wiedergeboren werden? Lieber Gott, mehr Fleischklöße und weniger Spaghetti, bitteschön. Lieber Gott, wenn wir am Himmelstor angelangt sind, müssen wir dann Pfote geben, um reinzukommen? Lieber Gott, wir Hunde verstehen Wortkommandos, Handsignale, Pfeifen, Tuten, Clickers, Quietscher, Duftnoten, elektromagnetische Energie und Frisbee- Flugrichtungen. Was verstehen denn die Menschen? Lieber Gott, gibt es Hundeleben auf anderen Planeten, oder sind wir allein? Ich habe den Mond und die Sterne nun schon lange Zeit angeheult, aber die einzige Antwort, die ich je bekommen habe, war der Beagle von gegenüber. Lieber Gott, gibt's im Himmel Postboten? Wenn ja, muss ich mich dann entschuldigen? Lieber Gott, ich habe schon immer im Tierheim gewohnt und habe eigentlich alles, was ich brauche. Aber viele Katzen hier haben Namen und ich habe keinen. Könntest du mir bitte einen geben? Es würde meiner Selbstachtung wirklich gut tun. Lieber Gott, der neue Terrier, der bei uns eingezogen ist, hat gerade auf den Perserteppich gepinkelt und ich habe das Gefühl, dass ich für schuldig befunden werde, weil sie sicher denken, dass ich auf diesen blöden Hund eifersüchtig bin. Wie soll ich sie denn von meiner Unschuld überzeugen, nachdem sie doch keinen Geruchssinn haben? Verkauft die Tierhandlung Lügendetektor. Hier kommen ab und zu dann neue Gedichte rein!! Aber ich habe noch keine neuen!!! Plädoyer für einen Freund Der Mensch, den man für seinen BESTEN FREUND hält, kann sich gegen einen wenden und zum schlimmsten Feind werden. Der einzige Sohn und die einzige Tochter, die wir mit viel Liebe aufgezogen haben, können uns undankbar den Rücken kehren. Menschen, die dazu neigen vor uns auf die Knie zu fallen, solange wir uns im Erfolg sonnen, sind oft die, die das erste Gift verspritzen, sobald sich die dunkle Wolke des Misserfolges über uns zusammenbraut. Der Einzige, hundertprozent uneigennützige
Freund den Du in dieser selbstsüchtigen Welt hast, Er ist Dein bester Freund sowohl in
Reichtum als auch in Armut – in Gesundheit und Krankheit. Und wenn sich alle Freunde abgewendet haben – ER bleibt ! Und wenn das Schicksal seines Herrn ihn als einsamen Wanderer in die Welt hinaus schickt, wo er ohne Freunde und Heimat ist – gibt es für seinen TREUEN FREUND kein größeres Privileg, als ihn in die Ferne zu begleiten, um ihn vor Gefahren zu schützen und vor Feinden zu verteidigen. Und wenn es dann zum letzten Abschied kommt, weil sein Herr, wie wir alle irgendwann, dem Tode ergeben müssen und sein Körper in die kalte Erde gebettet wird, werdet ihr EINEN, unbeeindruckt davon, ob alle anderen schon ihres Weges gegangen sind, werdet ihr EINEN an seinem Grabe sitzend finden. ______________________________________________________________________________________________________________ SEINEN TREUEN FREUND Seinen Kopf zwischen den Pfoten – George-Graham West hielt dieses Plädoyer in einem Rechtsstreit in Warnsburgh, America (1953) Er verteidigte damals einen Hund Namens OLD DRUM – Der erste Hund, der jemals in America vor Gericht stand. ___________________________________________________________________________________________________________________ Tiere in Not Blanker Stein auf dem ich liege Lange konnte ich nicht glauben Lange habe ich überlegt Draußen vor dem Eisengitter Manchmal kommen Kinder, Traurig stehe ich am Gitter, Lange Zeit ist schon vergangen... Gewidmet allen Hunden und Katzen, Einer bleibt selten allein! Du willst also zur Ausstellung, das ist
aber gefährlich Einer ist gar nichts, ein zweiter muss
her Ein fünfter erfreut sich, mit einem
sechsten wird es gehen, Warum nicht noch einen, Du traust Dich,
nicht wahr? Ein Hund auf dem Sofa, ein anderer im
Bett! Sie hören auf's Wort und sind gar kein
Problem! Die Möbel sind staubig, die Fenster
nicht klar, Es leidet der Haushalt, man nimmt es
kaum noch wahr, So suchen wir Platz, der neue Welpe ist
top! Es gibt kaum ein Limit, dem Himmel sei
Dank! Jeder ist anders, Du weißt wer da
bellt. Die Familie bleibt weg, Freunde lassen
Dich in Ruh, Die Blumen sind tot, der Rasen ist hin, Man meldet und reist, so ist der Trott, Ist es das wert, was machst Du da bloß? Sein Blick wärmt Dein Herz, und um
nichts in der Welt Egal ob für die Zucht, Show oder Spaß, Die Winter sind mühsam, mal nass und
mal rauh, Manche Abende sind grässlich, manchmal
schreist Du im Haus, Die Hunde, die Ausstellungen, das
Reisen, die Sorgen, Es muss wohl was wert sein, und es muss
Dir was geben, Alles hat sich verändert, nichts ist
mehr gleich!
Gedanken eines Kampfhundes
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Wünsche einer Hundemutter
Im Hundekörbchen tummeln sich seit gestern - zwei Hundejungen mit ihren Schwestern. Die Augen der Mutter sind verquollen, der Vater, er drückt sich und ist verschollen! Die Hundemutti weiß - sie hat gesündigt; im Korb liegt der Preis. Und ist auch nicht jedes gerade nach ihr - sie liebt ihre Babies alle hier. Sie knubbeln und schnuckeln an Muttern herum, diese ist lieb, sie freut sich und drum läßt sie den Kleinen so manchen Willen - und macht sich Gedanken im Stillen: "Eine gute Fee müßte vor mir stehen, nur von Hundemuttis wird sie gesehen! Einen Sack voll Wünsche trägt sie bei sich. Oh, nur einen, Fee, hätt` ich an Dich: Gib` meinen Kindern ein gutes Leben, lasse sie nehmen und vielmehr geben! Mach` daß nie ein Mensch sie quält, laß` es ihnen gut gehen auf dieser Welt. Ich sehe es vor mir, ganz genau, eines von ihnen kommt zu einer Frau, die immer allein ist, von allen vergessen. Was ihr der Hund ist, kann keiner ermessen! Da ist ein Kind, das niemals lacht, was hat man schon alles mit ihm gemacht! Es wünscht sich ein Hündchen ach so sehr, sein Wunsch wird erfüllt - es gibt keine Tränen mehr! Ein junger Mann, dem ging´s immer gut - dann nahm ein Unfall ihm jeden Mut. Eines meiner Jungen gibt ihm sodann, was menschliches Mitleid nicht geben kann. Und mein Kleinster, der letzte hier, mein Frauchen beschloß - der bleibt bei mir! Ich hoffe, Du Fee, Du kannst mich noch leiden, oder war ich wirklich zu unbescheiden? Meinen Wunsch nehm` ich trotzdem nicht zurück - Für Dich, für die Hunde, für alle viel Glück! Die Fährtenprüfung Schlecht geschnüffelt, hoch gekuckt, eine kleinen Maus verschluckt, fand den Ort nicht wo gewinkelt, mehrfach auf die Spur gepinkelt einmal leider "Platz" vergessen, Gänseblümen aufgefressen, Hundeführer schlimm genarrt, zweites Suchobjekt verscharrt, zwölf Kartoffeln fein sortiert, toten Maulwurf exhumiert, Fährtenleine durchgekaut, hinter Hase abgehaut. Bin der LIEBSTE Hund von allen, Richter sagte : "Durchgefallen.... Wir geben dem Hund alles das, was übrig bleibt an Zeit Raum und Liebe - doch der Hund gibt uns alles was er hat. Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Menschen. Tiere empfinden wie wir auch Freude, Liebe, Angst und Leiden, aber sie können nicht das Wort ergreifen. Es ist unsere Pflicht, als Stellvertreter zu wirken und denen, die sie ausnützen, niedermetzeln und foltern, zu widerstehen. Die Sache der Tiere steht für mich höher als die Sorge, mich lächerlich zu machen. Sie ist unlösbar verknüpft mit der Sache der Menschen, und zwar in einem Maße, dass jeder Verbesserung im unserer Beziehung zur Tierwelt unfehlbar einen Fortschritt auf dem Wege zum menschlichen Glück bedeuten muß. Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes. Er ist schneller und gründlicher als ich ________________________________________________________________________ BRIEF AN MEIN HERRCHEN Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, ich war so glücklich!! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub! HURRA!!! Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Strassenrand angehalten. Die Türe ging auf und Du hast einen Stock geworfen! Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn Dir zurückzubringen!! Als ich zurück kam warst Du nicht mehr da!!! In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden, aber vergebens! Ich lief Tag für Tag, um Dich zu finden und wurde immer schwächer. Ich hatte Angst und grossen Hunger. Ein fremder Mann kam und legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr. Aber Du bist nicht gekommen!!! Dann wurde der Käfig geöffnet. NEIN! Du warst es nicht. Es war der Mann der mich gefunden hat! Er brachte mich in einen Raum es roch nach TOD!! Meine Stunde war gekommen.
Dein Hund. Ein kleiner Junghund wird ausgesetzt in einem Karton neben der Mülltonne gefunden. Doch für ihn kommt die Rettung zu spät. Tage nach seinem Martyrium stirbt er trotz tierärztlichen Bemühens an Entkräftung. Eine etwa zweijährige Hündin wird im Tierheim abgegeben, weil sie beißt. Beide Geschichten sind keine Einzelfälle, aber jeder Hund, der im Tierheim abgegeben oder verbotener Weise ausgesetzt wird, hat seine eigene Geschichte. Und die ist nicht immer die eines dramatisch geretteten Kettenhundes oder die eines aus fürchterlichen Zuständen befreiten Elends. Viele Geschichten beginnen so: Es war einmal ein kleiner Welpe, der voller Freude von einer Familie gekauft wurde... Und dann? Ja dann stellte man fest, daß der Welpe Arbeit macht, daß ein Hund nicht funktioniert, sondern lebt und daß der erwachsene Hund seine individuellen Eigenheiten hat. Man stellte fest, daß das mit dem Hund doch nicht so einfach ist und daß man Freundschaft nicht kaufen kann. Vielleicht ging man noch in eine Hundeschule, um noch zu retten, was zu retten ist, aber im Grunde - der Hund war lästig, störend und viel zu sehr ein Lebewesen. Also schob man ihn ab. Und da sitzen sie nun in den Zwingern der Tierheime, die einst geliebten Welpen, nun erwachsen und teilweise aggressiv geworden, verstört und vermutlich mit meist nur einem Wunsch: Einen Menschen zu finden, der sie versteht. Es gibt so viel Literatur über Hunde. Es gibt Hundezeitschriften. Es wird aufgeklärt, informiert etc. und doch wiederholt es sich ständig und immer wieder von neuem: Ein Welpe wird gedankenlos angeschafft. Und irgendwann genauso gedankenlos wieder hinausgeworfen. Wie kann man diesen Menschen nahebringen, daß ein Hund ein Lebewesen ist, das keinen Knopf zum Abschalten hat, sondern Teil unseres Lebens sein will, verstanden sein will und hundegerecht behandelt? Ich weiß es nicht
Endstation-Tierheim
Armer Hund Auch
Mischlinge verdienen ein schönes Hundeleben. Wenn es soweit ist... Bin ich
dereinst gebrechlich und schwach Service mit einem lächeln Ein Mann schrieb einen Brief an ein kleines Hotel in einer Stadt,im Mittleren Westen,in dem er in seinem Urlaub abzusteigen plante. Er schrieb: "Ich würde gerne meinen Hund mitbringen.Er ist ist gut gepflegt,und sehr gut erzogen. Wären sie bereit,mir zu erlauben ,ihn nachts in mienem Zimmer zu halten?" Eine Antwort kam sofort von dem Besitzer des Hotels,der schrieb: " Ich leite dieses Hotel seit vielen Jahren. In all dieser Zeit hat mir nie ein Hund Hamdtücher,Bettwäsche,Silber oder Bilder von den Wänden gestohlen. Ich mußte nie einen Hund zwingen,daß Zimmer wegen Trunkenheit oder unordentlichen Verhaltens zu räumen. Und noch nie ist ein Hund verschwunden,ohne seine Hotelrechnung zu7 bezahlen. Ja,Ihr Hund ist in meinem Hotel in der Tat sehr willkommen. Und wenn sich Ihr Hund für sie verbürgen kann,sind sie ebenfalls willkommen, hier zu wohnen."
An Herrchen und Frauchen ! DAS WELTGEWISSEN
Es klagt das Weltgewissen
Das euch in Liebe nahte,
Nun sind sie ausgeliefert
Ihr aber seid so herzlos
Ihr seid schon jetzt gerichtet
Gar groß ist die Bedrängnis,
Dass es in Liebe schlage,
Denn eure eigne "Würde" Warum Hunde an die Leine müssen... weil... sie sonst Papierkörbe auskippen! sie sonst Flaschen zerschlagen! sie sonst Parkbänke auseinandernehmen und ein Feuerchen daraus machen! sie sonst nach dem Grillen Essensreste und Müll ins Gebüsch werfen! sie sonst wie die Irren mit dem Fahrrad durch den Park rasen und Kinder und alte Menschen in Gefahr bringen! sie sonst mit dem Luftgewehr auf Eichhörnchen schiessen! sie sonst alten Frauen die Handtaschen wegreissen! sie sonst die frisch gepflanzten Blumen klauen! sie sonst Frauen im Park belästigen!
Der kleine Hund liebte seinen Herrn über alles. Dieser riesengroße Mensch war sein Abgott. Er gab ihm Futter und Wasser und er schien ihn auch zu lieben; ganz sicher, denn er streichelte ihn zärtlich und redete mit ihm Er gab ihm einen Platz in seiner Wohnung, den er gegen jeden anderen noch so großen Hund bis zum letzten verteidigen würde! Das ging so ein ganzes Jahr lang. Dann wurden die Liebkosungen des Menschen spärlicher. Er schien immer unruhiger zu werden. Aber da er niemals vergaß, seinem kleinen Freund das Futter hinzustellen, machte der sich keine Sorgen. Ab und zu wurde er auch noch gestreichelt. Menschen waren und dachten eben anders als Hunde! So sprang er ihm immer wieder voller Freude entgegen, ja er schrie förmlich vor Freude, wenn er hörte, daß der Riesengroße nach Hause kam, der ihm leicht auf den Rücken klopfte und beruhigend, wenn auch etwas abwesend sagte: »Ja, ja! Ist ja gut!« Dann kam die Urlaubszeit. Die erste im Leben des kleinen Hundes, der vor Aufregung leise jaulend neben seinen Herrn in das Auto gesetzt wurde, das er schon kannte. Er versuchte, sich möglichst nahe an den geliebten Menschen heranzudrängen, aber der schob ihn so unsanft zurück, daß der kleine Hund bestürzt zu ihm aufsah. Er ahnte nicht, daß sein Herr daran dachte, daß er wahrscheinlich überall nur Unannehmlichkeiten mit dem Tier haben und nie ganz frei sein würde. Er konnte ihn sicher nicht allein in dem fremden Hotelzimmer lassen, und er konnte und wollte ihn auch nicht dauernd mit sich herumschleppen. Der kleine Hund, der verunsichert vorsichtig mit der Pfote nach ihm tappte, erschien ihm auch längst nicht mehr so nett, wie damals als er ihn in einem Schaufenster sah und kurz entschlossen kaufte, weil er sich gerade sehr einsam fühlte. Aber im Urlaub wollte er Bekanntschaften machen. Er wollte, nun ja, was halt alle im Urlaub wollen. Der kleine Hund war plötzlich eine Last für ihn, und er begann zu überlegen, wie er ihn loswerden könnte. Als eine gut übersichtliche Strecke kam und er ganz sicher war, daß vor und hinter ihm niemand fuhr, faßte er den kleinen Freund plötzlich im Genick, der ihn zutraulich ansah und versuchte, rasch noch seine Hand zärtlich zu lecken, warf ihn kurzerhand aus dem Wagen und fuhr davon, ohne sich noch einmal umzusehen. Der kleine Hund überschlug sich, aber er hatte keine Verletzung davongetragen. Er stand da, sah dem Wagen nach, der hinter einer dünnen Staubwolke immer kleiner wurde, und verstand die Welt nicht mehr. Sicher würde der Wagen gleich wiederkommen. Sicher war das nur ein Versehen. Vielleicht ein etwas grober Scherz wie damals, als er ihn in ein tiefes Wasser geworfen hatte, um zu sehen, ob er schwimmen könne. Sicher würde er wieder besonders gestreichelt werden. Er würde warten, wie er schon so oft gewartet hatte. Er setzte sich an den Rasenrand der Straße. Er war nicht mehr der Jüngste, was ihm sein Herr nicht angesehen hatte. Seine Augen waren bereits etwas getrübt, aber er wußte, daß der Wagen, auf den er wartete, grün war. Manilagrün, wie die Menschen das nannten. Jedesmal, wenn ein grüner Fleck in der Ferne auftauchte, richtete sich der kleine Hund auf, spitzte die Ohren und wedelte unsicher mit dem Schwanz. Er lief ganz nah an die Fahrbahn. Sicher würde dieser Wagen, den er nur etwas verschwommen sehen konnte, halten und er würde schnell hineinspringen und alles würde wieder so sein wie früher. Aber der Wagen fuhr vorbei. Und der nächste grüne Wagen auch. Der kleine Hund war verzweifelt. Er winselte leise. Was sollte aus ihm werden? Er hatte doch niemanden auf dieser schrecklich großen, fremden Welt außer diesem Menschen, der in dem grünen Wagen davongefahren war. Es kamen noch zehn grüne Wagen, es kamen zwanzig verschwommen grüne Wagen. Der kleine Hund wurde immer verzweifelter. Er lief so nahe wie möglich an die Fahrbahn heran und dann plötzlich wußte er es: Das war sicher immer derselbe Wagen. Er fuhr nur immer wieder an ihm vorbei. Wenn der nächste grüne Wagen kam, würde er einfach hineinspringen und dann würde alles wieder gut sein. Er spannte seine müden Muskeln, duckte sich, als der nächste verschwommen grüne Wagen heranbrauste, und sprang. Den Aufprall spürte er nur ganz kurz. Dann wurde er auf die Fahrbahn geschleudert und der nächste Wagen machte einen zottigen, blutigen Fleck aus ihm. Einen Fleck, der doppelt so groß war wie der kleine Hund. Der tote Hund sah jetzt viel größer aus, so wie Tote für uns immer größer werden, wenn man nichts mehr an ihnen gutmachen kann. TIERHEIM
Hinter einem Eisengitter sitzt ein Hund, er
weint so bitter:
10 Bitten eines Hundes 1. Mein Leben dauert 10 - 15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, eh Du mich anschaffst. 2. Gib mir die Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst. 3. Pflanze Vertrauen in mich - ich lebe davon. 4. Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein! Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen, Deine Freude - ich habe nur Dich. 5. Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet. 6. Wisse, wie immer an mir gehandelt wird - ich vergesse es nie. 7. Bedenke, eh du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen Deiner Hand zerquetschen könnten, dass ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache. 8. Ehe Du mich bei der Arbeit unwillig schiltst, bockig oder faul, bedenke: vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder ich habe ein verbrauchtes Herz. 9. Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde - auch Du wirst einmal alt sein. 10. Geh jenen schweren Gang mit mir. Sage nie: Ich kann so was nicht sehen oder: Es soll in meiner Abwesenheit geschehen. Alles ist leichter für mich mit Dir.
Was fällt da im Boskettgesträuch Dem fremden Hunde ein? Geht man vorbei, so bellt er gleich Und scheint wie toll zu sein. Der Gärtner holt die Flinte her. Es knallt im Augenblick. Der arme Hund, getroffen schwer, Wankt ins Gebüsch zurück. Vier kleine Hündchen liegen hier Nackt, blind und unbewußt. Sie saugen emsig alle vier An einer toten Brust.
1. Mein Leben dauert 10 - 15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird
für mich
Der Hund für's Leben |