Nachdenkliches I

Wer Tiere quält ist unbeseelt,
und Gottes guter Geist im fehlt.
Mag noch so vernehm drein er schauen,
man sollte niemals ihm vertrauen.

Das Welpenfoto!

Nehmen Sie einen neuen Film aus der Schachtel und laden Sie Ihre Kamera.
Nehmen Sie die Filmschachtel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie sie in den Abfalleimer.
Nehmen Sie den Welpen aus dem Abfalleimer und bürsten Sie ihm den Kaffeesatz aus der Schnauze.
Wählen Sie einen passenden Hintergrund für das Foto.
Montieren Sie die Kamera und machen Sie sie aufnahmebereit.
Suchen Sie Ihren Welpen und nehmen Sie ihm den schmutzigen Socken aus dem Maul.
Platzieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera.
Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Welpen auf allen Vieren nach. Stellen Sie die Kamera mit einer Hand wieder ein und locken Sie Ihren Welpen mit einem Leckerchen.
Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie das Objektiv vom Nasenabdruck.
Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Welpen und werfen Sie ihn weg (den Blitzwürfel natürlich!)
Sperren Sie die Katze hinaus und behandeln Sie die Kratzer auf der Nase des Welpen mit etwas Gel.
Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschriften zurück auf den Couchtisch.
Versuchen Sie, Ihrem Welpen einen interessanten Ausdruck zu entlocken, indem Sie ein Quietschpüppchen über Ihren Kopf halten.
Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen sie Ihre Kamera unter dem Sofa hervor.
Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie Ihren Welpen am Nacken und sagen Sie zu ihm: "Nein - das machst du draußen!"
Rufen Sie Ihren Ehepartner, um Ihnen beim Aufräumen zu helfen.
Mixen Sie sich einen doppelten Martini.
Setzen Sie sich in einen bequemen Lehnstuhl und nehmen Sie sich vor, gleich morgen früh mit dem Welpen "Sitz" und "Platz" zu üben.


Warum Hunde besser sind als Männer!

Hunde vermissen dich, wenn du weggehst.
Hunde zeigen, wenn sie mit dir ausgehen wollen.
Hunde haben nichts gegen kluge Frauen.
Hunde kann man erziehen.
Hunde können gut mit Kindern umgehen.
Hunde verstehen, was NEIN heißt!
Hunde lesen nicht beim Frühstück.
Hunde lieben immer deine Kochkunst.
Hunde kritisieren nicht deine Fahrweise.
Hunde schauen dir in die Augen.
Hunden ist es egal, ob du mehrverdienst als sie.
Hunde meinen es ehrlich, wenn sie dich küssen.
Hunde kritisieren nicht deine Freunde.
Hunde sind nett zu deinen Verwandten.
Hunde sind mit jedem TV-Programm zufrieden. Hauptsache, du bist dabei!
Hunde mittleren Alters haben nicht das Bedürfnis, dich gegen ein jüngeres Frauchen umzutauschen! 


Die Konferenz der Hunde

Kleinknochen (Wufftel Presse Dienst wpd),
am gestrigen Samstag ging in Kleinknochen, einer Kleinstadt im Landkreis Laternenpfahl die erste Konferenz der Hunde zuende. Diese Konferenz wurde von einigen Hunden einberufen, nachdem sich gravierende Auffälligkeiten der Menschen häuften und man um die Sicherheit der Welpen bangte. Die Konferenz wurde von einigen Demonstrationen begleitet, auf denen Transparente zu lesen waren wie: "Mehr Futter!" oder auch "Ich will auch bei Regen spazieren gehen!".
Randale gab es nur von der militanten Gruppe "Hunde sind Wölfe", diese wurden aber durch beherzten Polizeieinsatz unterbunden.

Als erster Redner wuffte Hasso von der Gänseblume, Vorsitzender der pazifistischen Pitbullvereinigung "Pittis haben auch ein Herz!" In seinem bewegenden Gebell appellierte Hasso, daß nicht alle Menschen gefährlich seien und das daher ein Zuchtverbot vollkommener Nonsens sei. Außerdem kenne er persönlich auch liebe Menschen, und genauso gebe es Menschen, die sich aufopferungsvoll um Hunde kümmern würden. Zwischenrufe gab es nur von der Scottish Terrier Fraktion "Schottenrock", die dem Menschen unglaubliche Verschwendung vorwarfen.

Der zweite Redner, Rudi Rottweiler, machte in seiner Wufftelei klar, das es nicht angehen könne, das wehrlose Welpen von Menschen ohne Grund getreten und mißhandelt werden dürfen. Das Publikum war entsetzt, als Rudi eine Diavorführung mit schrecklichen Bildern mißhandelter Hunde vorführte Verstärkt wurde das Grauen durch die tränenreiche und aufrührende Schilderung von Groogy Greyhound über das Schicksal seiner Rasse.

Die Rede von Yasmin Yorki machte den anwesenden Vierbeinern deutlich, das auch das zuckersüße Leben der Kleinsthunde kein Honigschlecken ist. Aber, so machte Yasmin klar - auch sie habe schon gehört, es soll Leute geben, die sich um ihre Hunde kümmern, aufopfern und sogar selbst Initiative gegen tierquälende Menschen ergreifen. "Ja, es gibt noch Hundlichkeit unter manchen Menschen, und daher bin auch ich gegen ein generelles Zuchtverbot von Menschen!"

Das Publikum raunte, als der Ehrengast Amarok das Podium betrat. Amarok machte eine weite Reise aus der Eiswüste Grönlands, um von den lieben Menschen aus seiner Heimat zu erzählen. Der Applaus wollte nicht enden, als Amarok zusammen mit dem zweiten Ehrengast Besejala, einem aus Afrika gekommenen Basenji, einen spannenden Einblick in ihre so unterschiedliche Heimat gaben.

Der fünfte Hund war Dieter. Da Dieter ein schweres Hüftleiden hat, durfte der deutsche Schäferhund vom Publikum aus wuffen, Treppen sind ihm ein Greul. Dieter machte klar, das Menschen kein nennenswertes Interesse am Hund haben, sondern lediglich aus materialistischen und kommerziellem Interesse handeln. Von Edlem sei im Menschen nichts zu erkennen, und er könne durchaus auf Menschen verzichten.

Belustigt nahmen die teilnehmenden Hunde die etwas längere Suche von Bruno Bobtail hin, der zuerst mal wieder nicht die Treppe zum Podium fand. Oben angekommen, schaute Bruno zurerst in die falsche Richtung, bis er peinlich berührt sich doch noch richtig ans Pult hocke und seine Rede anwuffte. Er wisse nicht soviel von Menschen, außer das sie ziemlich laut sind und einen immer ohne Vorwarnung berühren. Er sei zwar nicht schreckhaft, aber dennoch.. Er würde gern mal Menschen sehen, bevor man sie durch ein Zuchtverbot ausrotten wölle...

Nun wurden in der Konferenz höchste Fähigkeiten verlangt, es sprach doch Gregor von der holpernden Pfingstwiese, seines Standes Golden Retriever. Gregor leidet unter einem unsäglichen Näseln, da er ein paar Probleme mit einem Verbindungsgang zwischen Auge und Nase besitzt. Gregor machte deutlich, das Menschen nur durch schlechte Erziehung so aggressiv würden und plädierte für einen Menschenführerschein, so das Halter gefährlicher Menschen einen Sachkundenachweis erbringen müssten. Gregors Vorschlag erhielt tosenden Beifall...

Den Abschluß machte dann Martina Malinois, die nur bemerkte, das Menschenarme _nicht_ unbedingt so schlecht schmecken. Über diesen Witz amüsiert, machten sich die Hunde an eine Abstimmung:

von 365 Hunden stimmten
200 für keine
125 für eine teilweise
78 für eine völlige Abschaffung der Menschen
der Rest enthielt sich, bzw Bruno sucht noch seinen Stimmzettel.. 


Hunde und Männer sind gleich:


1. Sie nehmen zu viel Platz im Bett weg.
2. Sie haben irrationale Ängste vor dem Staubsauger.
3. Sie markieren ihr Territorium.
4. Je kleiner sie sind, desto nervöser sind sie.
5. Keiner von ihnen versteht, was du an Katzen magst.
6. Sie machen den Abwasch nicht.
7. Sie merken nicht, wenn du beim Frisör warst.
8. Sie pfurzen schamlos in der Gegend rum.
9. Sie mögen Dominanzspiele.
10. Sie finden den Briefträger verdächtig.


Dinge, an die sich Hunde erinnern sollten....



Ich werde nicht "festbeissen und totschütteln" mit Vaters Unterhosen spielen, wenn er auf der Toilette sitzt.

Der Mülleimer ist kein Dieb.

Ich werde nicht plötzlich aufstehen, wenn ich unter dem Couchtisch liege.

Ich werde meine Spielzeuge nicht hinter dem Kühlschrank rollen.

Ich muss mir das Regenwasser aus dem Pelz schütteln, bevor ich ins Haus gehe.

Ich werden das Katzenfutter nicht wegfressen, weder vor, während oder nachdem die Katze es gefressen hat.

Ich werden nicht nach den letzten sauberen Stellen des Teppichs suchen, wenn ich mich übergeben muß.

Ich werde mich nicht im Auto übergeben.

Katzenbox Crunchies sind kein Futter.

Ich werde keine Socken mehr ankauen und sie danach in den Garten tragen und vergraben.

Ich werde meine Menschen nicht mehr wecken, indem ich meine kalte, nasse Nase unter die Bettdecke schiebe.

Ich werde die Zahnbürste meines Menschen nicht als Kaugummi verwenden.

Wenn wir im Auto fahren, werde ich nicht darauf bestehen, dass das Fenster heruntergekurbelt wird, egal ob es regnet oder nicht.

Wir haben eine Klingel! Und ich werde nicht jedesmal bellen, wenn ich eine im Fernsehen höre.

Ich werde Mutters Unterwäsche nicht stehlen und damit durch unsere Straße rennen.

Ich werde, nachdem ich Reviermarkierungen von Artgenossen entfernt habe, meinem Menschen nicht das Gesicht lecken.

Das Sofa ist keine Handtuch! Auch die Hosenbeine meiner Menschen sind keine Handtücher.

Mein Kopf gehört nicht in den Kühlschrank.

Ich werde nicht in die Hand des Polizisten beissen, wenn er durch`s Fenster greift, um Mutter`s Führerschein und Fahrzeugpapiere zu nehmen.
 


Die Schöpfungsgeschichte des Hundes:

Am ersten Tag erschuf Gott den Hund.
Am zweiten Tag erschuf er den Menschen, damit er sich um den Hund kümmert.
Am dritten Tag erschuf Gott alle Tiere dieser Erde, damit der Hund genügend zu fressen hat.
Am vierten Tag erschuf Gott die Arbeit, damit die Menschen für den Hund sorgen können.
Am fünften Tag erschuf Gott den Tennisball, damit ihn der Hund holen kann - oder auch nicht.
Am sechsten Tag erschuf Gott die Tiermedizin, damit der Hund gesund bleibt und die Menschen arm werden.
Am siebten Tag versuchte Gott sich auszuruhen, aber er musste mit dem Hund "Gassi gehen"!
 


Hund und Herrchen

Egal, von welcher Art und Rasse,
ob tief er bellt, ob hoch er kläfft,
der Hund macht alles auf der Straße-
und auf die Straße sein Geschäft.
Die Katze ist da etwas feiner:
sie hat ihr Klo, auf das sie geht,
und wie sie liebt, das sah noch keiner-
man hört es höchstens, abends spät.
Der Hund dankt stets für jede Strafe,
er leckt die Hand, die ihn versehrt.
Er ist des Herrchens treuster Sklave-
doch meistens ist es umgekehrt.

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Hundebriefe an Gott

Lieber Gott,
wie kommt's
, dass Leute an Blumen riechen, aber nie sich gegenseitig beschnüffeln?
Wo sind denn ihre Prioritäten?

Lieber Gott,
wenn wir in den Himmel kommen, können wir auf Deinem Sofa sitzen?
Oder ist's dasselbe alte Lied?

Lieber Gott,
entschuldige bitte, aber warum werden Autos nach dem Jaguar, dem Puma, dem Mustang, dem Colt, dem Manta und dem Rabbit (Golf in USA) benannt und nicht nach einem Hund?
Wie oft siehst du denn einen Puma im Auto spazierenfahren? Wir Hunde lieben es, spazieren zu fahren! Ich seh's ja ein, dass nicht jeder Hund seine eigene Automarke haben kann, aber es wäre doch bestimmt ganz einfach den Chrysler Eagle in
Chrysler Beagle umzutaufen!

Lieber Gott,
wenn ein Hund sich im Wald die Kehle aus dem Hals bellt und kein Mensch hört ihn, ist er dann noch immer ein schlimmer Hund?

Lieber Gott,
wenn der Freund meines (Pflege) Frauchen's auf Besuch kommt riecht er immer nach Moschus! Worin hat der sich denn gewälzt?

Lieber Gott,
stimmt es, dass im Himmel die Esstische mit Lauframpen gemacht sind?

Lieber Gott,
ist es gut oder schlecht, wenn wir als Menschen wiedergeboren werden?

Lieber Gott,
mehr Fleischklöße und weniger Spaghetti, bitteschön.

Lieber Gott,
wenn wir am Himmelstor angelangt sind, müssen wir dann Pfote geben, um reinzukommen?

Lieber Gott,
wir Hunde verstehen Wortkommandos, Handsignale, Pfeifen, Tuten, Clickers, Quietscher, Duftnoten, elektromagnetische Energie und Frisbee- Flugrichtungen. Was verstehen denn die Menschen?

Lieber Gott,
gibt es Hundeleben auf anderen Planeten, oder sind wir allein?
Ich habe den Mond und die Sterne nun schon lange Zeit angeheult, aber die einzige Antwort, die ich je bekommen habe,
war der Beagle von gegenüber.

Lieber Gott,
gibt's im Himmel Postboten? Wenn ja, muss ich mich dann entschuldigen?

Lieber Gott,
ich habe schon immer im Tierheim gewohnt und habe eigentlich alles, was ich brauche. Aber viele Katzen hier haben Namen und ich habe keinen.
Könntest du mir bitte einen geben? Es würde meiner Selbstachtung wirklich gut tun.

Lieber Gott,
der neue Terrier, der bei uns eingezogen ist, hat gerade auf den Perserteppich gepinkelt und ich habe das Gefühl, dass ich für schuldig befunden werde, weil sie sicher denken, dass ich auf diesen blöden Hund eifersüchtig bin.
Wie soll ich sie denn von meiner Unschuld überzeugen, nachdem sie doch keinen Geruchssinn haben? Verkauft die Tierhandlung Lügendetektor.

 

 Hier kommen ab und zu dann neue Gedichte rein!! Aber ich habe noch keine neuen!!!


Plädoyer für einen Freund

Der Mensch, den man für seinen BESTEN FREUND hält, kann sich gegen einen wenden und zum schlimmsten Feind werden.

Der einzige Sohn und die einzige Tochter, die wir mit viel Liebe aufgezogen haben, können uns undankbar den Rücken kehren.

Menschen, die dazu neigen vor uns auf die Knie zu fallen, solange wir uns im Erfolg sonnen, sind oft die, die das erste Gift verspritzen, sobald sich die dunkle Wolke des Misserfolges über uns zusammenbraut.

Der Einzige, hundertprozent uneigennützige Freund den Du in dieser selbstsüchtigen Welt hast,
Der Einzige, der Dich nie verlässt,
Der Einzige, der nie im Leben undankbar ist,
Der Einzige, der Dich nie verrät – ist DEIN HUND

Er ist Dein bester Freund sowohl in Reichtum als auch in Armut – in Gesundheit und Krankheit.
Er schläft auf dem kalten Boden, wenn der eisige Winterwind pfeift und Schneestürme wütend tosen – nur um an der Seite seines Herrn zu sein.
Er leckt die Hand, auch wenn sie ihm kein Futter bietet.
Er leckt die vielen Wunden, die unser Leben in dieser rauen Welt mit sich bringt.
Er wacht über den Schlaf seines bettelarmen Herrn, als wäre er ein Prinz.

Und wenn sich alle Freunde abgewendet haben – ER bleibt !

Und wenn das Schicksal seines Herrn ihn als einsamen Wanderer in die Welt hinaus schickt, wo er ohne Freunde und Heimat ist – gibt es für seinen TREUEN FREUND kein größeres Privileg, als ihn in die Ferne zu begleiten, um ihn vor Gefahren zu schützen und vor Feinden zu verteidigen.

Und wenn es dann zum letzten Abschied kommt, weil sein Herr, wie wir alle irgendwann, dem Tode ergeben müssen und sein Körper in die kalte Erde gebettet wird, werdet ihr EINEN, unbeeindruckt davon, ob alle anderen schon ihres Weges gegangen sind, werdet ihr EINEN an seinem Grabe sitzend finden.

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SEINEN TREUEN FREUND

Seinen Kopf zwischen den Pfoten –
Die Augen so traurig –
Aber wie immer voller Wachsamkeit –
Unbeirrbar und von Herzen treu – Über den Tod hinaus.

George-Graham West hielt dieses Plädoyer in einem Rechtsstreit in Warnsburgh, America (1953) Er verteidigte damals einen Hund Namens OLD DRUM – Der erste Hund, der jemals in America vor Gericht stand.

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Tiere in Not

Blanker Stein auf dem ich liege
Feucht von meinem Seelenschmerz
Wo sind die Menschen die ich liebe?
Menschen... ohne Stein als Herz...

Lange konnte ich nicht glauben
Dass ihr mich wirklich nicht mehr wollt,
bin immer hin und her gelaufen,
hab geknurrt, und hab gegrollt.
Tagelang hab ich gewartet,
kein Futter hab ich angerührt
Wochen... sind daraus geworden...!
Von Euch... ist keiner zurückgekehrt!

Lange habe ich überlegt
Was habe ich nur getan?
Sicher war es furchtbar schlimm
sonst hättet ihr das nicht getan!

Draußen vor dem Eisengitter
Gehen viele, Tag für Tag
Schauen oft zu mir herüber
Aber keiner holt mich ab.

Manchmal kommen Kinder,
die spielen auch mit mir,
doch wenn dann der Abend kommt –
gehen sie heim und ich bleib hier!

Traurig stehe ich am Gitter,
wedle freundlich jedem zu
wer mich anschaut...?
Kommt nicht wieder,
egal ob ich noch wedeln tu...

Lange Zeit ist schon vergangen...
Ich fühle nicht mehr diesen Schmerz
Irgendwann hab ich vergessen
Wie er war, DER MENSCH MIT HERZ...!

Gewidmet allen Hunden und Katzen,
die jemals ein Tierheim von innen sahen.


Einer bleibt selten allein!

Du willst also zur Ausstellung, das ist aber gefährlich
es bleibt nicht bei einem Hund, sei doch mal ehrlich!

Einer ist gar nichts, ein zweiter muss her
Ein dritter ist einfach, ein vierter nicht schwer.

Ein fünfter erfreut sich, mit einem sechsten wird es gehen,
ein Haus voller Hunde macht das Leben erst schön!

Warum nicht noch einen, Du traust Dich, nicht wahr?
Sie sind wirklich ganz einfach, aber mein Gott, das Haar!

Ein Hund auf dem Sofa, ein anderer im Bett!
Hungrige Mäuler in der Küche, das findest Du nett?

Sie hören auf's Wort und sind gar kein Problem!
Auch wenn es noch einer mehr ist, wird es immer noch gehen.

Die Möbel sind staubig, die Fenster nicht klar,
der Boden ist schmutzig, das Sofa voll Haar.

Es leidet der Haushalt, man nimmt es kaum noch wahr,
die Nasenabdrücke und überall Haar!

So suchen wir Platz, der neue Welpe ist top!
Wir finden schon Zeit für Besen und Mob!

Es gibt kaum ein Limit, dem Himmel sei Dank!
Ihre Zahl zu verringern - der Gedanke macht krank!

Jeder ist anders, Du weißt wer da bellt.
Das Futter ist teuer, der Tierarzt kriegt Geld!

Die Familie bleibt weg, Freunde lassen Dich in Ruh,
Du siehst nur andere Hundeleute, die genauso leben wie Du!

Die Blumen sind tot, der Rasen ist hin,
doch am Wochenende hast Du anderes im Sinn.

Man meldet und reist, so ist der Trott,
dazu die Hundesteuer, bald bist Du bankrott!

Ist es das wert, was machst Du da bloß?
Doch dann kommt Dein Liebling und springt auf den Schoß!

Sein Blick wärmt Dein Herz, und um nichts in der Welt
Gibst Du auch nur einen her, was bedeutet schon Geld?

Egal ob für die Zucht, Show oder Spaß,
für jeden ist Platz, jeder dient zu irgendwas!

Die Winter sind mühsam, mal nass und mal rauh,
Die Hunde sind schmutzig, und Du bist ganz blau!

Manche Abende sind grässlich, manchmal schreist Du im Haus,
denn die Hunde auf dem Sofa, sie wollen nicht raus!

Die Hunde, die Ausstellungen, das Reisen, die Sorgen,
die Arbeit, die Spannung, die Gedanken an morgen!

Es muss wohl was wert sein, und es muss Dir was geben,
denn sie lieben Dich alle, die Hunde in Deinem Leben!

Alles hat sich verändert, nichts ist mehr gleich!
Du liebst Deine Hunde und Deine Seele ist reich.


Gedanken eines Kampfhundes

Ich kann leider nichts sagen,
bin nur ein Hund und werde gequält seit Tagen.
Wenn ich nur schreiben könnt, schrieb ich ein Gedicht
und hätt dabei - Tränen im Gesicht.
Man sagt ich wär ein Kampfhund das ich gefährlich bin.
öffnet Eure Augen - schaut genauer hin!
Bin ich nicht nur ein Werkzeug, von Menschen scharf gemacht
von diesen skrupellosen - die nicht nachgedacht?
Jetzt bin ich scharf und beiße auch
doch so ein Hund wohl keiner brauch.
Man sagt das ich jetzt sterben muss,
mit diesem Wahnsinn sei jetzt Schluss.
Bin ich doch nur das Werkzeug Euer -
gemacht von Euch zum Ungeheuer.

Doch wenn ich jetzt auch sterben muss,
durch Todesspritze oder Schuss,
geb ich Euch Menschen einen Rat -
Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein
und lasst die Hunde Hunde sein!

Das schrieb ein Hund der Kampfhund ist
und weiß - das manch ein Mensch nicht besser ist.

Kann immer noch nicht sprechen, bin immer noch ein Hund,
werde immer noch gequält - ich kenne nicht den Grund.
Ich schreibe hier an Euch, es geht mir nicht sehr gut
ich habe meine Tränen - ersetzt durch Hass und Wut.
Ein Hund den skrupellose Menschen hetzen
geprägt von Hass und Wut
wird sicherlich verletzten -
er täte keinem gut.
Dann ist er wieder da der böse scharfe Hund.
Dann könnt Ihr wieder töten - dann habt Ihr einen Grund.

Ich begreif Euch Menschen nicht
woher kommt der Drang zum Töten - und warum trifft er mich?
Was Ihr mir dann versetzt ist nur ein kleiner Stich
nun habe ich sie doch- die Tränen im Gesicht.
Meine Augen werden schwerer sie schließen sich dann ganz
in meinem Hundekörper - beginnt der Todestanz.
Jetzt bin ich tot, mein Körper wird ganz kalt
macht Ihr zumindest vor meinem Grabstein halt?
Da steht gemeißelt es ganz klein:

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein
und lasst endlich die Hunde Hunde sein.

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Wünsche einer Hundemutter

Im Hundekörbchen tummeln sich seit gestern -
zwei Hundejungen mit ihren Schwestern.
Die Augen der Mutter sind verquollen,
der Vater, er drückt sich und ist verschollen!

Die Hundemutti weiß -
sie hat gesündigt; im Korb liegt der Preis.
Und ist auch nicht jedes gerade nach ihr -
sie liebt ihre Babies alle hier.

Sie knubbeln und schnuckeln an Muttern herum,
diese ist lieb, sie freut sich und drum
läßt sie den Kleinen so manchen Willen -
und macht sich Gedanken im Stillen:

"Eine gute Fee müßte vor mir stehen,
nur von Hundemuttis wird sie gesehen!
Einen Sack voll Wünsche trägt sie bei sich.
Oh, nur einen, Fee, hätt` ich an Dich:

Gib` meinen Kindern ein gutes Leben,
lasse sie nehmen und vielmehr geben!
Mach` daß nie ein Mensch sie quält,
laß` es ihnen gut gehen auf dieser Welt.

Ich sehe es vor mir, ganz genau,
eines von ihnen kommt zu einer Frau,
die immer allein ist, von allen vergessen.
Was ihr der Hund ist, kann keiner ermessen!

Da ist ein Kind, das niemals lacht,
was hat man schon alles mit ihm gemacht!
Es wünscht sich ein Hündchen ach so sehr,
sein Wunsch wird erfüllt - es gibt keine Tränen mehr!

Ein junger Mann, dem ging´s immer gut -
dann nahm ein Unfall ihm jeden Mut.
Eines meiner Jungen gibt ihm sodann,
was menschliches Mitleid nicht geben kann.

Und mein Kleinster, der letzte hier,
mein Frauchen beschloß - der bleibt bei mir!

Ich hoffe, Du Fee, Du kannst mich noch leiden,
oder war ich wirklich zu unbescheiden?

Meinen Wunsch nehm` ich trotzdem nicht zurück -
Für Dich, für die Hunde, für alle viel Glück!

Die Fährtenprüfung

Schlecht geschnüffelt, hoch gekuckt,
eine kleinen Maus verschluckt,
fand den Ort nicht wo gewinkelt,
mehrfach auf die Spur gepinkelt
einmal leider "Platz" vergessen,
Gänseblümen aufgefressen,
Hundeführer schlimm genarrt,
zweites Suchobjekt verscharrt,
zwölf Kartoffeln fein sortiert,
toten Maulwurf exhumiert,
Fährtenleine durchgekaut,
hinter Hase abgehaut.
Bin der LIEBSTE Hund von allen,
Richter sagte : "Durchgefallen....

Wir geben dem Hund alles das, was übrig bleibt an Zeit Raum und Liebe - doch der Hund gibt uns alles was er hat.

Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm
gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Menschen.

Tiere empfinden wie wir auch Freude, Liebe, Angst und Leiden,
aber sie können nicht das Wort ergreifen.
Es ist unsere Pflicht, als Stellvertreter zu wirken und denen,
die sie ausnützen, niedermetzeln und foltern, 
zu widerstehen.

Die Sache der Tiere steht für mich höher als die Sorge, mich lächerlich zu machen.
Sie ist unlösbar verknüpft mit der Sache der Menschen,
und zwar in einem Maße, dass jeder Verbesserung im unserer Beziehung zur Tierwelt
unfehlbar einen Fortschritt auf dem Wege zum menschlichen Glück bedeuten muß.

Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes. Er ist schneller und gründlicher als ich

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BRIEF AN MEIN HERRCHEN

Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, ich war so glücklich!! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub! HURRA!!! Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Strassenrand angehalten.

Die Türe ging auf und Du hast einen Stock geworfen! Ich lief   und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn Dir zurückzubringen!! Als ich zurück kam warst Du nicht mehr da!!!

In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden, aber vergebens! Ich lief Tag für Tag, um Dich zu finden und wurde immer schwächer. Ich hatte Angst und grossen Hunger. Ein fremder Mann kam und legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr.

Aber Du bist nicht gekommen!!!

Dann wurde der Käfig geöffnet. NEIN! Du warst es nicht. Es war der Mann der mich gefunden hat! Er brachte mich in einen Raum es roch nach TOD!! Meine Stunde war gekommen.


Geliebtes Herrchen,
ich will, dass Du weisst, dass ich mich trotz des Leidens das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte, ich würde auf Dich zulaufen, denn ich hatte Dich lieb!!!

Dein Hund.


Ein kleiner Junghund wird ausgesetzt in einem Karton neben der Mülltonne gefunden. Doch für ihn kommt die Rettung zu spät. Tage nach seinem Martyrium stirbt er trotz tierärztlichen Bemühens an Entkräftung.

Eine etwa zweijährige Hündin wird im Tierheim abgegeben, weil sie beißt.

Beide Geschichten sind keine Einzelfälle, aber jeder Hund, der im Tierheim abgegeben oder verbotener Weise ausgesetzt wird, hat seine eigene Geschichte. Und die ist nicht immer die eines dramatisch geretteten Kettenhundes oder die eines aus fürchterlichen Zuständen befreiten Elends.

Viele Geschichten beginnen so: Es war einmal ein kleiner Welpe, der voller Freude von einer Familie gekauft wurde...

Und dann? Ja dann stellte man fest, daß der Welpe Arbeit macht, daß ein Hund nicht funktioniert, sondern lebt und daß der erwachsene Hund seine individuellen Eigenheiten hat. Man stellte fest, daß das mit dem Hund doch nicht so einfach ist und daß man Freundschaft nicht kaufen kann.

Vielleicht ging man noch in eine Hundeschule, um noch zu retten, was zu retten ist, aber im Grunde - der Hund war lästig, störend und viel zu sehr ein Lebewesen. Also schob man ihn ab.

Und da sitzen sie nun in den Zwingern der Tierheime, die einst geliebten Welpen, nun erwachsen und teilweise aggressiv geworden, verstört und vermutlich mit meist nur einem Wunsch: Einen Menschen zu finden, der sie versteht.

Es gibt so viel Literatur über Hunde. Es gibt Hundezeitschriften. Es wird aufgeklärt, informiert etc. und doch wiederholt es sich ständig und immer wieder von neuem: Ein Welpe wird gedankenlos angeschafft. Und irgendwann genauso gedankenlos wieder hinausgeworfen.

Wie kann man diesen Menschen nahebringen, daß ein Hund ein Lebewesen ist, das keinen Knopf zum Abschalten hat, sondern Teil unseres Lebens sein will, verstanden sein will und hundegerecht behandelt?

Ich weiß es nicht


Endstation-Tierheim

Ein Bündel unterm Weihnachtsbaum.
ein Jaulen und Fiepen erfüllt den Raum,
vier Kinderaugen strahlen vor Glanz,
"das Hündchen dort,daß heißt jetzt Hans"
So freudig mein Leben bei der Familie begann, Hans im Glück war ich nicht- die Zeit verrann.
Schon bald lag ich nur noch in der Ecke
und schlief auf einer kleinen Decke.
Keiner hatte mehr für mich Zeit
und keiner schenkte mir Aufmerksamkeit.
So vergaßen sie dann,mit mir Gassi zu gehen.Ein Häufchen im Zimmer sie fanden´s nicht schön,es passierte noch öfter,sie schimpften mit mir,was sollte ich machen,ich konnt nichts dafür.
Schließlich schleppten sie mich aus ihrem Haus und setzten mich im Wald-
stück aus.
An einem Baum wurd ich gefunden,
dort hatten sie mich angebunden.
Nur zufällig wurde ich entdeckt,
sonst wäre ich gnadenlos verreckt.
Alle Menschen, die so handeln,
sollte man wirklich in Hunde verwandeln,
damit sie am eigenen Leibe spüren,
wozu unüberlegte Handlungen führen.
Wer sich für einen Hund entscheidet,
übernimmt Verantwortung,daß der Hund nie leidet.
Ich kam in ein Tierheim,hab Kollegen gesehen,ausgesetzt gefunden,es war wirklich nicht schön.
Viele verletzt,zum Teil mit schlimmen
Wunden, sie waren tagelang draußen angebunden,ehe man sie zufällig fand,
beinahe erdrosellt von ganz kurzem Band.


Armer Hund

...eines Abends wirst Du über Deinem
Zwinger ein Licht leuchten sehen, und
Du meinst zu wissen,
woher es kommt...

...eines Abends wirst Du über Deinem
Zwinger eine Sternschnuppe versinken
sehen und Du meinst zu wissen,
wer sie Dir geschickt hat...

...eines Abends wirst Du über Deinem
Zwinger den Mond versinken sehen,
und Du meinst zu wissen,
wer immer noch an Dich denkt...

...eines Abends wirst Du über
Deinem Zwinger kein Licht mehr
leuchten sehen, denn der
Mensch, an den Du immer noch
denkst, hat längst angefangen,
Dich zu vergessen...


Auch Mischlinge verdienen ein schönes Hundeleben.

Eine Geschichte zum Nachdenken.

1.TAG
Einen Tag bin ich grad alt und ich erkunde neugierig meine wollig warme Bauchhöhle meiner Mama.
Ich find das lustig da sie von meiner Existenz noch nichts weiß, das wird ne Überaschung.

7.Tag
Ich wachse ganz schön schnell und merke wie sich mein Körper formt.
Was für ein Hund ich wohl werden will.
Ich hör immer daaß Leute meine Mama bestaunen und unser Herrchen dann sagt: Tja die Lady is ja auch ein echter Rassehund.

15.Tag
Meine mama war heute nicht gut drauf, ich glaub sie merkt was in Ihr vorgeht.
Ob sie sich freut? Ich werd ein braver Welpe werden und unserem Herrn treu dienen.
Mama zittert gerade hat Herrchen sie angeschrien was mit Ihr los ist er wär nicht umsonst den weiten Weg zur Ausstellung gefahren.
Mama hat Angst die arme.

35.Tag
Ich freu mich darauf in Mamas Pelz einschlafen zu dürfen mit ihr über die Wiesen zu toben und mit Herrchen Ball zu spielen.

48.Tag
Ich krieg ganz schön große Pfoten ich werd ein kräftiges Bürschchen meine Mama wird stolz auf mich sein.
Vielleicht werd ich mal ein Polizeihund oder Rettungshund das wird schön.

54.Tag
Heut war Herrchen mit Mama beim Tierarzt und schimpfte und schrie als der tierarzt sagte ich wär unterwegs.
Mama zittert wieder ich versteh nicht was ist denn los.
Na die werden sich schon freuen wenn ich auf die Welt komm.
Herrchen schreit: Scheiß Bastard.
Bin ich das ist Bastard unsere Rasse oder mein Name?
Was ist denn nur los ich hab Angst.

62.Tag
Endlich ist es soweit gleich werd ich in die lieben Augen meiner Mama sehen dürfen,
oh Gott ich hab sie so lieb.
Da ist sie sie ist wunderschön doch sie hat Tränen in Ihren Augen und leckt mir übers Gesicht, bis mich ein dumpfer Schlag am Kopf trifft.
Mein Herrchen sagt: Ich wußt es doch ein Bastard den nimmt eh keiner.
Ich werd ohnmächtig.
Als ich erwache lieg ich neben einer Mülltonne alles tut mir weh. wo ist mama.
Einen Bastard will keiner liegt mir noch in den Ohren.
Wollte sie mich nicht aber warum was hab ich getan?
Da kommt ein Mädchen : Mama schau mal der kleine Hund blutet genauso einen wollten wir doch schon immer haben.
Sie hebt mich auf und mit letzter Kraft lecke ich ihr zärtlich über das Gesicht bevor mein Kopf plötzlich ganz Schwer wird und meine Schmerzen weg sind.
Ich höre die Mutter noch sagen:
Ach Marie das tut mir so leid genauso einen hast du dir immer gewünscht aber wir kommen zu spät das Hundebaby ist tot.


Wenn es soweit ist...          

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält mich wach -
was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss?
Es gibt kein Zurück!
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei,
drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur - bitte bleibe bis zu Schluss.
Und halte mich fest und red´ mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist -
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint,
es soll nicht sein, dass Dein Herz um mich weint!


Service mit einem lächeln

Ein Mann schrieb einen Brief an ein kleines Hotel in einer Stadt,im Mittleren Westen,in dem er in seinem Urlaub abzusteigen plante.

Er schrieb:

"Ich würde gerne meinen Hund mitbringen.Er ist ist gut gepflegt,und sehr gut erzogen. Wären sie bereit,mir zu erlauben ,ihn nachts in mienem Zimmer zu halten?"

Eine Antwort kam sofort von dem Besitzer des Hotels,der schrieb:

" Ich leite dieses Hotel seit vielen Jahren. In all dieser Zeit hat mir nie ein Hund Hamdtücher,Bettwäsche,Silber oder Bilder von den Wänden gestohlen. Ich mußte nie einen Hund zwingen,daß Zimmer wegen Trunkenheit oder unordentlichen Verhaltens zu räumen. Und noch nie ist ein Hund verschwunden,ohne seine Hotelrechnung zu7 bezahlen.

Ja,Ihr Hund ist in meinem Hotel in der Tat sehr willkommen. Und wenn sich Ihr Hund für sie verbürgen kann,sind sie ebenfalls willkommen, hier zu wohnen."


An Herrchen und Frauchen !

Heute bin ich gestorben.

Ihr habt genug von mir gehabt.
Ihr habt mich in ein Tierheim gebracht. Es war überfüllt.
Wahrscheinlich bin ich unter einem unglücklichen Stern geboren.
Jetzt liege ich in einem schwarzen Plastiksack.
Mein Halsband, das zu klein war und auch schmutzig, hat die Frau,
die mich auf das ewige Jagdfell geschickt hat, abgenommen.
Das und die kaum benutzte Leine, die Ihr hier gelassen habt,
wird ein anderer Welpe bekommen.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre,
wenn ich den Schuh nicht zerkaut hätte ?
Ich wußte nur, dass es Leder ist, es lag vor mir auf dem Boden.
Ich wollte nur spielen. Ihr habt vergessen, Hundespielzeug zu kaufen.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre,
wenn ich stubenrein gewesen wäre? Ihr habt meine Nase da reingedrückt.
Ich verstand es nicht. Es gibt doch Bücher und Schulen, wo man lernen kann,
wie man Welpen so etwas beibringt.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre,
wenn ich keine Flöhe in die Wohnung geschleppt hätte?
Aber ohne Mittel kann ich sie nicht los werden.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre,
wenn ich nicht gebellt hätte?
Aber ich habe doch nur gesungen:
Ich bin da, ich bin da, ich bin erschrocken und so einsam.
Ich möchte Euer bester Freund werden.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre,
wenn ich Euch erfreut hätte?
Aber wenn Ihr mich schlagt, wie kann ich Euch da erfreuen ?

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei Euch zu Hause wäre,
wenn Ihr mich gelehrt hättet, mich richtig zu benehmen?
Nach der ersten Woche habt Ihr keine Zeit mehr für mich gefunden.
Ich habe den ganzen Tag auf Euch gewartet.

Heute bin ich gestorben.


DAS WELTGEWISSEN

Es klagt das Weltgewissen
die ganze Menschheit an:
was habt ihr mit den Tieren,
was habt ihr mit dem Tier getan?

Das euch in Liebe nahte,
das euch verbunden war,
und manches Opfer brachte,
nicht achtend der Gefahr!

Nun sind sie ausgeliefert
der größten Qual und Pein,
und sollten unsre Brüder
in allen Nöten sein!

Ihr aber seid so herzlos
und hört ihr Klagen nicht!
Ihr kommt, wenn ihr´s nicht ändert,
dereinst vor das Gericht!

Ihr seid schon jetzt gerichtet
durch euer eignes Tun,
euch ewig anzuklagen,
wird keins der Tiere ruhn.

Gar groß ist die Bedrängnis,
unsagbar Leid und Schmerz,
bis ihr begreift und umkehrt!
Gott gab auch euch ein Herz!

Dass es in Liebe schlage,
für alles, was da lebt,
und ihr die volle Würde
den Tieren wiedergebt!

Denn eure eigne "Würde"
sie ist vor Gott nichts wert,
wenn ihr nicht in den Tieren
den Schöpfer selber ehrt!


Warum Hunde an die Leine müssen...

weil...
sie sonst Papierkörbe auskippen!
sie sonst Flaschen zerschlagen!
sie sonst Parkbänke auseinandernehmen
und ein Feuerchen daraus machen!
sie sonst nach dem Grillen Essensreste und Müll ins Gebüsch werfen!
sie sonst wie die Irren mit dem Fahrrad durch den Park rasen und Kinder und alte Menschen in Gefahr bringen!
sie sonst mit dem Luftgewehr auf Eichhörnchen schiessen!
sie sonst alten Frauen die Handtaschen wegreissen!
sie sonst die frisch gepflanzten Blumen klauen!
sie sonst Frauen im Park belästigen!



 
Er war nur ein kleiner Hund


Der kleine Hund liebte seinen Herrn über alles. Dieser riesengroße Mensch war sein Abgott. Er gab ihm Futter und Wasser und er schien ihn auch zu lieben; ganz sicher, denn er streichelte ihn zärtlich und redete mit ihm Er gab ihm einen Platz in seiner Wohnung, den er gegen jeden anderen noch so großen Hund bis zum letzten verteidigen würde! Das ging so ein ganzes Jahr lang. Dann wurden die Liebkosungen des Menschen spärlicher. Er schien immer unruhiger zu werden. Aber da er niemals vergaß, seinem kleinen Freund das Futter hinzustellen, machte der sich keine Sorgen. Ab und zu wurde er auch noch gestreichelt. Menschen waren und dachten eben anders als Hunde! So sprang er ihm immer wieder voller Freude entgegen, ja er schrie förmlich vor Freude, wenn er hörte, daß der Riesengroße nach Hause kam, der ihm leicht auf den Rücken klopfte und beruhigend, wenn auch etwas abwesend sagte: »Ja, ja! Ist ja gut!« Dann kam die Urlaubszeit. Die erste im Leben des kleinen Hundes, der vor Aufregung leise jaulend neben seinen Herrn in das Auto gesetzt wurde, das er schon kannte. Er versuchte, sich möglichst nahe an den geliebten Menschen heranzudrängen, aber der schob ihn so unsanft zurück, daß der kleine Hund bestürzt zu ihm aufsah. Er ahnte nicht, daß sein Herr daran dachte, daß er wahrscheinlich überall nur Unannehmlichkeiten mit dem Tier haben und nie ganz frei sein würde. Er konnte ihn sicher nicht allein in dem fremden Hotelzimmer lassen, und er konnte und wollte ihn auch nicht dauernd mit sich herumschleppen. Der kleine Hund, der verunsichert vorsichtig mit der Pfote nach ihm tappte, erschien ihm auch längst nicht mehr so nett, wie damals als er ihn in einem Schaufenster sah und kurz entschlossen kaufte, weil er sich gerade sehr einsam fühlte. Aber im Urlaub wollte er Bekanntschaften machen. Er wollte, nun ja, was halt alle im Urlaub wollen. Der kleine Hund war plötzlich eine Last für ihn, und er begann zu überlegen, wie er ihn loswerden könnte. Als eine gut übersichtliche Strecke kam und er ganz sicher war, daß vor und hinter ihm niemand fuhr, faßte er den kleinen Freund plötzlich im Genick, der ihn zutraulich ansah und versuchte, rasch noch seine Hand zärtlich zu lecken, warf ihn kurzerhand aus dem Wagen und fuhr davon, ohne sich noch einmal umzusehen. Der kleine Hund überschlug sich, aber er hatte keine Verletzung davongetragen. Er stand da, sah dem Wagen nach, der hinter einer dünnen Staubwolke immer kleiner wurde, und verstand die Welt nicht mehr. Sicher würde der Wagen gleich wiederkommen. Sicher war das nur ein Versehen. Vielleicht ein etwas grober Scherz wie damals, als er ihn in ein tiefes Wasser geworfen hatte, um zu sehen, ob er schwimmen könne. Sicher würde er wieder besonders gestreichelt werden. Er würde warten, wie er schon so oft gewartet hatte. Er setzte sich an den Rasenrand der Straße. Er war nicht mehr der Jüngste, was ihm sein Herr nicht angesehen hatte. Seine Augen waren bereits etwas getrübt, aber er wußte, daß der Wagen, auf den er wartete, grün war. Manilagrün, wie die Menschen das nannten. Jedesmal, wenn ein grüner Fleck in der Ferne auftauchte, richtete sich der kleine Hund auf, spitzte die Ohren und wedelte unsicher mit dem Schwanz. Er lief ganz nah an die Fahrbahn. Sicher würde dieser Wagen, den er nur etwas verschwommen sehen konnte, halten und er würde schnell hineinspringen und alles würde wieder so sein wie früher. Aber der Wagen fuhr vorbei. Und der nächste grüne Wagen auch. Der kleine Hund war verzweifelt. Er winselte leise. Was sollte aus ihm werden? Er hatte doch niemanden auf dieser schrecklich großen, fremden Welt außer diesem Menschen, der in dem grünen Wagen davongefahren war. Es kamen noch zehn grüne Wagen, es kamen zwanzig verschwommen grüne Wagen. Der kleine Hund wurde immer verzweifelter. Er lief so nahe wie möglich an die Fahrbahn heran und dann plötzlich wußte er es: Das war sicher immer derselbe Wagen. Er fuhr nur immer wieder an ihm vorbei. Wenn der nächste grüne Wagen kam, würde er einfach hineinspringen und dann würde alles wieder gut sein. Er spannte seine müden Muskeln, duckte sich, als der nächste verschwommen grüne Wagen heranbrauste, und sprang. Den Aufprall spürte er nur ganz kurz. Dann wurde er auf die Fahrbahn geschleudert und der nächste Wagen machte einen zottigen, blutigen Fleck aus ihm. Einen Fleck, der doppelt so groß war wie der kleine Hund. Der tote Hund sah jetzt viel größer aus, so wie Tote für uns immer größer werden, wenn man nichts mehr an ihnen gutmachen kann.


TIERHEIM

Hinter einem Eisengitter sitzt ein Hund, er weint so bitter:
Habt ihr mich denn ganz vergessen, ihr Menschen, die mich einst besessen?


Wo seid ihr hin? Ich kanns nicht fassen! Ihr habt mich hier...allein gelassen?
Draußen kommt die finstre Nacht, habt ihr an meine Angst gedacht?!
Kälte schleicht durch alle Ritzen, nirgendwo ein warmes Kissen.
Müde von dem langen Stehen, von dem Warten, von dem Flehen,
von dem Weinen, von dem Jammer such ich in der kalten Kammer
einen Platz um auszuruhn. Kann ja sonst nichts andres tun.
Um mich her sind andre Hunde, jeder ist für sich allein
traurig heulen sie gegen Wände, gegen harten, kalten Stein.
Blanker Stein auf dem ich liege, feucht von meinem Seelenschmerz.
Wo sind die Menschen die ich liebe?! Menschen...ohne Stein als Herz...
Lange konnte ich nicht glauben, daß ihr mich wirklich nicht mehr wollt!
Bin immer hin und her gelaufen, hab geweint, und hab gegrollt.
Tagelang hab ich gewartet, Futter nahm ich nicht ein Stück!
Wochen...sind daraus geworden...!-von Euch...kam niemand mehr zurück!
Lange hab ich überlegt-was hab ich euch nur angetan?
Sicher war es furchtbar schlimm-sonst hättet ihr das nicht getan!
Draußen vor dem Eisengitter gehen viele, Tag für Tag,
schauen oft zu mir herüber, aber keiner holt mich ab.
Wenn ich auch mit meinen Blicken flehend um Vergebung bitte,
alle drehen mir den Rücken, keiner nimmt mich in die Mitte.
Manchmal aber kommen Kinder, und die spielen auch mit mir.
Doch wenn dann der Abend kommt, gehn sie heim und ich bleib hier!
Erinnerungen ziehn durch den Raum, warmes Heim und sanfte Hände,
Ach, wieder war es nur ein Traum, um mich herum sind kahle Wände.
Traurig stehe ich am Gitter, wedle freundlich jedem zu,
wer mich anschaut...? kommt nicht wieder, ganz egal was ich auch tu.
Die Hoffnung auf ein anderes Leben, bei Menschen, die mich wirklich lieben,
hab ich fast schon aufgegeben, denn immer heißt es: Hiergeblieben!
Lange Zeit ist schon vergangen...er wird schwächer, dieser Schmerz
und irgendwann hab ich vergessen wie er war: DER MENSCH MIT HERZ...!


10 Bitten eines Hundes

1. Mein Leben dauert 10 - 15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, eh Du mich anschaffst.

2. Gib mir die Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.

3. Pflanze Vertrauen in mich - ich lebe davon.

4. Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein! Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen, Deine Freude - ich habe nur Dich.

5. Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.

6. Wisse, wie immer an mir gehandelt wird - ich vergesse es nie.

7. Bedenke, eh du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen Deiner Hand zerquetschen könnten, dass ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache.

8. Ehe Du mich bei der Arbeit unwillig schiltst, bockig oder faul, bedenke: vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder ich habe ein verbrauchtes Herz.

9. Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde - auch Du wirst einmal alt sein.

10. Geh jenen schweren Gang mit mir. Sage nie: Ich kann so was nicht sehen oder: Es soll in meiner Abwesenheit geschehen.
Alles ist leichter für mich mit Dir.



Der fremde Hund

Was fällt da im Boskettgesträuch
Dem fremden Hunde ein?
Geht man vorbei, so bellt er gleich
Und scheint wie toll zu sein.

Der Gärtner holt die Flinte her.
Es knallt im Augenblick.
Der arme Hund, getroffen schwer,
Wankt ins Gebüsch zurück.

Vier kleine Hündchen liegen hier
Nackt, blind und unbewußt.
Sie saugen emsig alle vier
An einer toten Brust.

 


1. Mein Leben dauert 10 - 15  Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich
Leiden bedeuten. Bedenke es, eh Du  mich anschaffst.

2. Gib mir die Zeit zu verstehen, was Du von mir  verlangst.

3. Pflanze Vertrauen in mich - ich lebe davon.

4.  Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein! Du hast Deine
Arbeit,  Dein Vergnügen, Deine Freude - ich habe nur Dich.

5. Sprich manchmal mit  mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe,
so doch die Stimme, die sich  an mich wendet.

6. Wisse, wie immer an mir gehandelt wird - ich vergesse  es nie.

7. Bedenke, eh du mich schlägst, dass meine Kiefer mit  Leichtigkeit die
Knöchelchen Deiner Hand zerquetschen könnten, dass ich aber  keinen Gebrauch von
ihnen mache.

8. Ehe Du mich bei der Arbeit unwillig  schiltst, bockig oder faul, bedenke:
vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter,  vielleicht war ich zu lange der
Sonne ausgesetzt oder ich habe ein verbrauchtes  Herz.

9. Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde - auch Du wirst einmal  alt sein.

10. Geh jenen schweren Gang mit mir. Sage nie: Ich kann so was  nicht sehen
oder: Es soll in meiner Abwesenheit geschehen.
Alles ist  leichter für mich mit Dir.  
Der fremde Hund



Hundeaugen

Hundeaugen, wunderschön,
sehen dich strahlend  an.
Sagen: 'Woll'n spazieren gehen,
komm, zieh dich schon an!'
Leuchten, wenn du kommst nach Hause,
liebend schau'n  sie hoch zu dir.
Schwänzchen wedeln, Bäuchlein kraulen!
'Bitte bleib  doch jetzt bei mir!'
Manchmal können sie auch sagen:
'Habe etwas  angestellt...
Sei mir bitte nicht mehr böse,
mach sie wieder heil,  die Welt!'
Könnte man denn solchen Augen
ernsthaft wirklich böse  sein?
Ist doch dieses kleine Wesen
unser ganzer Sonnenschein


Der Hund für's Leben

Wer einen Hund ins Haus genommen, der hat den besten Freund  gewonnen.
Dass dieses Tier das Beste sei, erzählt man, und noch  allerlei:  Gehorcht
aufs Wort und bellt nicht viel, ist stets bereit zu  einem  Spiel, mag Kinder
gerne, beisst sie nicht; fast meint man  manchmal,  dafür er spricht.
Vom Aussehen gar nicht erst zu reden -  Für uns ist er der Hund fürs Leben!
So wunderschön und gut geraten! -  Dabei verschweigt man all  die Taten, die
unserm Freund so gut gelingen  und uns so oft in Rage  bringen.
Bleibt dieser Kerl allein zu Haus, denkt er sich üble   Sachen aus:
An einem Montag frisst er Kuchen, den wir danach vergeblich  suchen.
Am Dienstag sind die Nüsse dran, die er so sauber knacken kann.  
Man sammelt dann auf allen vieren, die Schalen, die den Teppich   zieren.
Am Mittwoch stellte er dann fest, das Klopapier sich reissen lässt  (ganz
abgesehen von Zigaretten, die uns sonst nur geschadet   hätten).
Am Donnerstag platzt mir der Kragen, denn alles kann man nicht  ertragen, da
wird das Untier angefaucht, das es gleich in die Ecke kraucht.  
Hat dieser Kerl doch glatt vergessen, das wir auch gern Buletten  essen!
Was macht man nur mit diesem Köter? Vielleicht eine Zeitung auf  den Pötter?
Er schaut mich an, der Bösewicht, nein, diesmal schaff ich´s  wieder nicht!
Auf frischer Tat soll man doch strafen. Und nicht, wenn er  grad  süss
geschlafen.
Der Hund versteht auch so ganz gut. Und Tags  darauf nichts Böses tut.
Wie´s weitergeht, bleibt jetzt noch offen, er  lernt es noch  -
wir hoffen.